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ASFINAG warnt: Winterrückkehr zu Ostern erfordert Winterreifen

Schnee bis in tiefe Lagen und starker Reiseverkehr sorgen für schwierige Bedingungen

25. März 2026 um 13:32
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Wetterumschwung bringt Schnee und Sturm nach Österreich. ASFINAG appelliert an Autofahrer, nur mit Winterausrüstung zu fahren.

Die Osterferien in Österreich beginnen mit einem dramatischen Wetterumschwung. Ein massiver Wettersturz sorgt bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag für eine unerwartete Rückkehr des Winters, die Autofahrer vor besondere Herausforderungen stellt.

Schnee bis in tiefe Lagen erwartet

Die Wetterprognosen zeigen ein klares Bild: Stärkere Schneefälle sind bis in tiefe Lagen möglich, wobei der Osten Österreichs besonders von Schnee, Schneeregen und stürmischem Wind betroffen sein wird. Die Temperaturen fallen wieder in Richtung Gefrierpunkt und teilweise sogar darunter.

Besonders kritisch wird die Situation in den westlichen Bundesländern, wo bereits für die Nacht auf Donnerstag die größten Schnee- und Regenmengen erwartet werden. Im Osten des Landes konzentrieren sich die Niederschläge hauptsächlich auf den Freitag. Auch das erste Osterferien-Wochenende wird von wechselhaftem und windigem Wetter geprägt sein.

ASFINAG mahnt zur Vorsicht

Die österreichische Autobahngesellschaft ASFINAG appelliert eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. "Fahren Sie ausschließlich mit vollständiger Winterausrüstung", warnt das Unternehmen und betont die Wichtigkeit von angemessenem Sicherheitsabstand und reduzierter Geschwindigkeit.

Autofahrer werden dazu aufgerufen, ihre Fahrweise vollständig den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen. Diese Anpassung ist nicht nur eine Frage der Vernunft, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben.

Winterreifenpflicht gilt bis 15. April

Ein besonders wichtiger Punkt für alle Autofahrer: Bis zum 15. April gilt in Österreich die situative Winterreifenpflicht. Das bedeutet, dass bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen wie Schnee, Schneematsch oder Eis die Verwendung von Winterreifen oder Schneeketten obligatorisch ist.

Wer gegen diese Bestimmung verstößt, riskiert nicht nur seine eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer, sondern muss auch mit empfindlichen Strafen rechnen. Die Behörden kontrollieren besonders in kritischen Wettersituationen verstärkt die Einhaltung dieser Vorschriften.

Starker Reiseverkehr erschwert die Situation

Die winterlichen Wetterbedingungen fallen zeitlich mit dem ersten größeren Urlauberverkehr der Saison zusammen. Dies führt zu einer zusätzlichen Belastung des Straßennetzes, da viele Österreicher die Osterferien für Reisen in den Osten und Süden nutzen.

Besonders betroffen von diesem erhöhten Verkehrsaufkommen sind mehrere wichtige Verkehrsachsen:

  • Die Weststrecke in Richtung Ungarn
  • Die A 9 Pyhrnautobahn in Richtung Slowenien
  • Die A 10 Tauernautobahn
  • Die Inntalautobahn und Brennerautobahn in Richtung Süden

Diese Kombination aus widrigen Wetterverhältnissen und erhöhtem Verkehrsaufkommen erfordert von allen Verkehrsteilnehmern besondere Aufmerksamkeit und Geduld. Staus und Verzögerungen sind wahrscheinlich, weshalb Reisende zusätzliche Zeit einplanen sollten.

Fußball-Testspiele verstärken Verkehrsprobleme

Eine weitere Herausforderung für das Wiener Verkehrssystem stellen die beiden Testspiele der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft dar. Diese finden am Freitag, den 27. März, sowie am Dienstag, den 31. März, im Ernst Happel-Stadion statt.

Aufgrund dieser Sportveranstaltungen ist mit verstärktem Verkehrsaufkommen auf der A 23 Südosttangente sowie rund um die Anschlussstelle Handelskai zu rechnen. Autofahrer, die diese Bereiche passieren müssen, sollten alternative Routen in Betracht ziehen oder zusätzliche Fahrzeit einplanen.

Empfehlungen für Autofahrer

Angesichts der besonderen Wetterlage gibt die ASFINAG konkrete Empfehlungen für sicheres Fahren unter winterlichen Bedingungen:

Fahrzeugkontrolle vor Fahrtantritt

Vor jeder Fahrt sollten Autofahrer ihr Fahrzeug gründlich überprüfen. Dazu gehört die Kontrolle der Winterreifen auf ausreichende Profiltiefe und korrekten Luftdruck. Auch die Funktion der Beleuchtung, der Scheibenwischer und der Heizung sollte überprüft werden.

Angepasste Fahrweise

Bei winterlichen Verhältnissen ist eine defensive Fahrweise entscheidend. Das bedeutet früher bremsen, sanfter beschleunigen und Lenkbewegungen behutsam ausführen. Ruckartige Bewegungen können auf rutschiger Fahrbahn schnell zum Kontrollverlust führen.

Sicherheitsabstand erhöhen

Der Bremsweg verlängert sich auf schneebedeckten oder nassen Straßen erheblich. Deshalb sollte der Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug deutlich vergrößert werden – mindestens das Doppelte der üblichen Distanz.

Aktuelle Verkehrsinformationen nutzen

Die ASFINAG empfiehlt allen Verkehrsteilnehmern, sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Straßen- und Wetterverhältnisse zu informieren. Aktuelle Informationen sind über die ASFINAG-Website, Verkehrsfunk und mobile Apps verfügbar.

Bei besonders schwierigen Verhältnissen kann es auch sinnvoll sein, nicht unbedingt notwendige Fahrten zu verschieben, bis sich die Wetterlage wieder stabilisiert hat.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

Der Wetterumschwung zu Beginn der Osterferien erfordert von allen Autofahrern erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Die Kombination aus winterlichen Straßenverhältnissen, erhöhtem Reiseverkehr und zusätzlichen Veranstaltungen stellt das österreichische Straßennetz vor besondere Herausforderungen.

Die Einhaltung der Winterreifenpflicht bis zum 15. April ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit. Autofahrer, die diese Bestimmungen beachten und ihre Fahrweise entsprechend anpassen, tragen wesentlich dazu bei, dass alle sicher durch diese schwierige Wetterperiode kommen.

Die ASFINAG wird die Verkehrslage kontinuierlich überwachen und bei Bedarf zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit auf Österreichs Autobahnen zu gewährleisten.

Schlagworte

#ASFINAG#Winterreifen#Verkehrssicherheit#Österreich#Osterferien

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