Katharina Straßer und Florian Nentwich präsentierten 50 Jahre österreichische Popgeschichte
Der Wiener Städtische Versicherungsverein lud zur musikalischen Zeitreise. Prominente Gäste erlebten Austropop-Klassiker neu interpretiert.
Der Ringturm in Wien wurde am Montagabend zum Schauplatz einer besonderen musikalischen Zeitreise. Der Wiener Städtische Versicherungsverein präsentierte im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe "Kunst im Turm" eine "50+ Jahre Austropop-Revue", die über fünf Jahrzehnte heimische Popgeschichte lebendig werden ließ.
Mit Katharina Straßer, einer der profiliertesten Volksschauspielerinnen Österreichs, und dem virtuosen Pianisten Florian Nentwich standen zwei Künstler auf der Bühne, die den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis machten. Das Duo spannte einen ebenso unterhaltsamen wie berührenden Bogen von den Anfängen des Austropop bis in die Gegenwart und verlieh dabei bekannten Klassikern eine ganz persönliche Note.
Straßer, die einem breiten Publikum aus dem ORF-Erfolg "Schnell ermittelt" bekannt ist, brillierte einmal mehr mit ihrer Vielseitigkeit. Ob Musical, Kabarett, Theater oder Chanson – die Nestroy-Preisträgerin beherrscht alle Disziplinen mit Leidenschaft und großer Bühnenpräsenz. Besonders ihre fulminante Cissy-Kraner-Hommage "Alles für'n Hugo" hatte in der Vergangenheit für serienweise ausverkaufte Vorstellungen gesorgt.
Florian Nentwich am Klavier erwies sich als idealer Partner für diesen besonderen Abend. Der gebürtige Wiener, der bereits über 15 Jahre Bühnenerfahrung mitbringt, entdeckte früh seine Leidenschaft für das Klavier. Nach seinem mit Auszeichnung abgeschlossenen Studium am Vienna Conservatory und an der MUK im Jahr 2012 ist er international als Pianist, Sänger, Komponist und Arrangeur tätig.
Die beiden Künstler führten das Publikum durch eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl von Austropop-Klassikern und weniger bekannten Schätzen der österreichischen Popmusik. Mit musikalischer Virtuosität und feinem Humor gelang es ihnen, die verschiedenen Epochen und Stilrichtungen des Austropop lebendig werden zu lassen.
Mag. Robert Lasshofer, Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins, hatte zu diesem besonderen Abend geladen, und zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur folgten seiner Einladung. Unter den Gästen befanden sich die ehemalige Bundesministerin Maria Rauch-Kallat und Mag. Michaela Mayr, MSc, Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek.
Aus dem Energie- und Finanzsektor waren E-Control-Vorstand Dipl.-Ing. Mag. Michael Strebl, ILAG-Vorstand Dr. Alexander Hartig und die ehemalige VIG-Generaldirektorin Prof. Elisabeth Stadler vertreten. Auch geistliche Würdenträger wie Dompfarrer Toni Faber und der emeritierte Universitätsprofessor DDr. Wolfgang Graninger gehörten zu den geladenen Gästen.
Besonders gut vertreten war die Führungsebene der Vienna Insurance Group: Dr. Peter Thirring (Aufsichtsratspräsident), Dr. Rudolf Ertl (Aufsichtsratspräsident-Stellvertreter), Mag. Peter Höfinger (Deputy CEO), Mag. Liane Hirner (CFRO) sowie Mag. Sonja Brandtmayer (Generaldirektor-Stellvertreterin der Wiener Städtischen Versicherung) und Mag. Sonja Raus (Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung). Auch DONAU-Vorstandsdirektorin Dr. Edeltraud Fichtenbauer war unter den Gästen.
Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr die Bedeutung des Austropop als wichtiger Bestandteil der österreichischen Kulturgeschichte. Seit den 1960er Jahren hat sich diese Musikrichtung zu einem festen Bestandteil der heimischen Popkultur entwickelt und Generationen von Österreichern geprägt. Von den Pionieren wie Wolfgang Ambros und Georg Danzer bis hin zu modernen Interpreten spannt sich ein breiter Bogen musikalischer Kreativität.
Die "Austropop-Revue" im Ringturm zeigte, wie zeitlos und vielseitig diese Musik ist. Durch die Neuinterpretation bekannter Titel erhielten auch jüngere Hörer einen Zugang zu diesem musikalischen Erbe, während langjährige Fans die Gelegenheit hatten, vertraute Melodien in neuem Gewand zu erleben.
Die Veranstaltungsreihe "Kunst im Turm" des Wiener Städtischen Versicherungsvereins hat sich zu einer wichtigen kulturellen Plattform in Wien entwickelt. Der Ringturm bietet dabei nicht nur eine beeindruckende Kulisse, sondern auch die Möglichkeit, Kunst und Kultur einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Mit der "Austropop-Revue" setzte der Versicherungsverein seine Tradition fort, verschiedene Kunstformen zu fördern und gleichzeitig einen Beitrag zur Pflege des österreichischen Kulturerbes zu leisten. Die Veranstaltung zeigte exemplarisch, wie Unternehmenskultur und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen können.
Solche Veranstaltungen tragen nicht nur zur Unterhaltung bei, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung und zum gesellschaftlichen Dialog. Die Kombination aus hochkarätigen Künstlern, einem anspruchsvollen Programm und einem repräsentativen Rahmen macht "Kunst im Turm" zu einem wichtigen kulturellen Ereignis in der österreichischen Hauptstadt.
Die erfolgreiche "Austropop-Revue" mit Katharina Straßer und Florian Nentwich wird sicherlich in guter Erinnerung bleiben und zeigt, dass österreichische Popmusik auch nach über 50 Jahren nichts von ihrer Faszination verloren hat. Sie verbindet Generationen und schafft gemeinsame kulturelle Erfahrungen, die über den Abend hinaus wirken.