Am 8. Februar 2026 wurde das Bundesamt für Wasserwirtschaft (BAW) in Wien offiziell nach dem europäischen Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) zertifiziert. Diese Zertifizierung ist ein bedeutender Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in der österreichischen Verwaltung. Das BA
Am 8. Februar 2026 wurde das Bundesamt für Wasserwirtschaft (BAW) in Wien offiziell nach dem europäischen Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) zertifiziert. Diese Zertifizierung ist ein bedeutender Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in der österreichischen Verwaltung. Das BAW ist nun Teil einer ausgewählten Gruppe von öffentlichen Einrichtungen, die sich zu umweltfreundlichem Arbeiten verpflichten.
Das Eco-Management and Audit Scheme, kurz EMAS, ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. Es umfasst die Einführung eines Umweltmanagementsystems, regelmäßige Umweltbetriebsprüfungen und die Veröffentlichung von Umweltberichten. Für das BAW bedeutet die EMAS-Zertifizierung, dass es seine Betriebsabläufe nachhaltig gestaltet und regelmäßig überprüft.
Die Wasserwirtschaft hat in Österreich eine lange Geschichte. Bereits im 19. Jahrhundert begann man, systematisch Hochwasserschutzmaßnahmen zu ergreifen und die Gewässerökologie zu erforschen. Mit der Gründung des BAW wurde ein zentraler Akteur geschaffen, der sich diesen Aufgaben widmet. Heute ist das BAW in mehreren Standorten in Österreich vertreten und deckt ein breites Spektrum an Aufgaben ab, von der Forschung bis zur Ausbildung.
Während Österreich mit der EMAS-Zertifizierung des BAW einen wichtigen Schritt unternimmt, sind ähnliche Initiativen auch in Deutschland und der Schweiz zu beobachten. In Deutschland gibt es zahlreiche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die EMAS-zertifiziert sind. Die Schweiz verfolgt ebenfalls strenge Umweltstandards, obwohl sie nicht Mitglied der EU ist und daher nicht direkt an EMAS gebunden ist.
Für die Bürger bedeutet die EMAS-Zertifizierung des BAW mehr als nur ein bürokratisches Siegel. Es zeigt, dass die Verwaltung bereit ist, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Durch die nachhaltige Gestaltung der Betriebsabläufe wird nicht nur die Umwelt geschützt, sondern auch die Lebensqualität der Bevölkerung verbessert. Beispielsweise können effizientere Wasserbewirtschaftung und Hochwasserschutzmaßnahmen dazu beitragen, Naturkatastrophen zu vermeiden.
Das BAW ist in verschiedenen Bereichen der Wasserwirtschaft aktiv. Jährlich werden zahlreiche Projekte zur Gewässerökologie und zum Hochwasserschutz durchgeführt. Statistiken zeigen, dass durch die Arbeit des BAW die Wasserqualität in Österreich kontinuierlich verbessert wird. Zudem werden regelmäßig Umweltkennzahlen erhoben und veröffentlicht, um die Fortschritte transparent zu machen.
Mit der EMAS-Zertifizierung verpflichtet sich das BAW zu einer kontinuierlichen Verbesserung seiner Umweltleistung. In Zukunft wird das BAW verstärkt auf innovative Technologien setzen, um die Wasserwirtschaft noch nachhaltiger zu gestalten. Experten sind sich einig, dass die Digitalisierung eine entscheidende Rolle spielen wird, um die Effizienz weiter zu steigern und neue Lösungen für bestehende Herausforderungen zu finden.
Die EMAS-Zertifizierung des BAW ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Verwaltung in Österreich. Sie zeigt, dass Umwelt- und Klimaschutz in der öffentlichen Verwaltung fest verankert sind. Bürger und andere öffentliche Einrichtungen können vom BAW lernen, wie man Nachhaltigkeit in die tägliche Arbeit integriert. Weitere Informationen zur EMAS-Zertifizierung und den Aktivitäten des BAW finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz.