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CANCOM Austria expandiert: Neuer Standort in Dornbirn eröffnet

10. April 2026 um 14:09
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Die digitale Transformation Vorarlbergs bekommt einen neuen Schub: Der IT-Spezialist CANCOM Austria hat am 9. April seinen brandneuen Standort im Campus V in Dornbirn feierlich eröffnet. Mit dieser

Die digitale Transformation Vorarlbergs bekommt einen neuen Schub: Der IT-Spezialist CANCOM Austria hat am 9. April seinen brandneuen Standort im Campus V in Dornbirn feierlich eröffnet. Mit dieser strategischen Expansion unterstreicht das Unternehmen die wachsende Bedeutung Vorarlbergs als Technologie-Hotspot und verstärkt seine Präsenz in einer der wirtschaftsstärksten Regionen Österreichs. Über 50 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Bildung waren bei der Eröffnungsfeier anwesend und würdigten damit die Relevanz dieser Ansiedlung für den Standort.

Campus V als Symbol für digitale Innovation in Vorarlberg

Der Campus V in Dornbirn gilt als Vorarlbergs erster Campus für Wirtschaft, Wissen und Kreativität und hat sich bereits als Magnet für innovative Unternehmen etabliert. Die Entscheidung von CANCOM Austria, sich hier anzusiedeln, unterstreicht die strategische Ausrichtung des Standorts. Der Campus verbindet moderne Arbeitsräume mit einem Umfeld, das Kollaboration und Innovation fördert – ideale Voraussetzungen für ein Technologieunternehmen wie CANCOM.

Die Eröffnungszeremonie wurde von Dietmar Wiesinger, Vorstand der CANCOM Austria AG, geleitet. Prominente Unterstützung erhielt er durch hochrangige Vertreter der Region: Landesrat Marco Tittler betonte in seiner Ansprache besonders die strategische Bedeutung von Künstlicher Intelligenz für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Alexander Juen, Vize-Bürgermeister der Stadt Dornbirn, würdigte die Ansiedlung als wichtigen Baustein für die digitale Zukunft der Stadt.

Strategische Partnerschaften prägen den Standort

Bernhard Ölz, Vorstand der PRISMA Holding AG, die als Miteigentümerin des Campus V maßgeblich an dessen Entwicklung beteiligt ist, unterstrich die Bedeutung solcher Ansiedlungen für das gesamte Konzept. Die PRISMA Holding AG hat den Campus V als zukunftsweisendes Projekt entwickelt, das verschiedene Bereiche der Wirtschaft, Wissenschaft und Kreativität unter einem Dach vereint.

Besonders hervorzuheben ist die enge Partnerschaft mit der Fachhochschule Vorarlberg, wie Stefan Fitz-Rankl, Geschäftsführer der Bildungseinrichtung, betonte. Diese Kooperation erstreckt sich insbesondere auf die Studienrichtungen Wirtschaftsinformatik und Softwareentwicklung. Solche Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Bildung sind entscheidend für die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte und den Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis.

CANCOM Austria: Von der IT-Beratung zum KI-Enabler

CANCOM Austria hat sich als führender ICT-Lösungs- und Servicepartner etabliert und positioniert sich zunehmend als AI-Enabler. Das Unternehmen begleitet Organisationen, Unternehmen und den öffentlichen Sektor ganzheitlich bei der digitalen Transformation. Diese umfassende Ausrichtung macht CANCOM zu einem unverzichtbaren Partner in einer Zeit, in der Digitalisierung über die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen entscheidet.

Das Portfolio des Unternehmens reicht von klassischen IT- und Telekommunikations-Systemhausleistungen über Cloud- und Managed Services bis hin zu datengetriebenen Lösungen, Applikationen und Künstlicher Intelligenz. Diese Bandbreite ermöglicht es CANCOM, Kunden entlang des gesamten IT-Lifecycles zu betreuen – von der ersten Beratung und Implementierung bis hin zum laufenden Betrieb und Support.

Komplexität reduzieren, Innovation ermöglichen

Der Ansatz von CANCOM zielt darauf ab, IT-Komplexität zu reduzieren und gleichzeitig Innovation zu ermöglichen. In einer Zeit, in der Unternehmen mit einer immer komplexeren IT-Landschaft konfrontiert sind, ist dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Das Unternehmen hilft dabei, neue Geschäftsmodelle zu erschließen und bestehende Prozesse zu optimieren.

Besonders wichtig ist der stark regionale Fokus durch österreichweite Geschäftsstellen. Diese Nähe zu den Kunden ermöglicht es, lokale Besonderheiten und Anforderungen zu verstehen und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Der neue Standort in Dornbirn ist ein weiterer Baustein in diesem regionalen Netzwerk.

Namhafte Kundenportfolio in Vorarlberg und der Bodenseeregion

Die Kundenliste von CANCOM in Vorarlberg liest sich wie ein Who's Who der regionalen Wirtschaft. Im Gesundheitsbereich betreut das Unternehmen die Vorarlberger Krankenhäuser und sorgt damit für eine zuverlässige IT-Infrastruktur in einem besonders kritischen Bereich. Hier ist höchste Verfügbarkeit und Sicherheit gefordert, da von der IT-Performance oft Menschenleben abhängen können.

In der Industrie und Logistik vertrauen führende Unternehmen auf die Expertise von CANCOM: ALPLA Werke, ein Global Player in der Kunststoffverpackungsindustrie, die international tätige Logistikgruppe Gebrüder Weiss GmbH, die Getzner Gruppe als Spezialist für Schwingungstechnik, und Hirschmann Automotive GmbH als Zulieferer für die Automobilindustrie. Diese Unternehmen operieren in hochkompetitiven, internationalen Märkten und sind auf zuverlässige IT-Systeme angewiesen.

Vielfältige Branchen, gemeinsame IT-Herausforderungen

Weitere prominente Kunden sind Loacker Recycling GmbH, Haberkorn GmbH als Handelsunternehmen, Collini GmbH aus dem Maschinenbau, Hermann Pfanner Getränke GmbH als bekannter Fruchtsaftproduzent, sowie die Zumtobel Group AG als internationaler Lichtkonzern und die i+R Gruppe als Bau- und Immobilienunternehmen. Diese Vielfalt zeigt, dass CANCOM branchenübergreifend tätig ist und die unterschiedlichsten IT-Anforderungen erfüllen kann.

Mit der illwerke vkw AG zählt zudem ein führender Netzbetreiber aus dem Provider-Bereich zum Kundenkreis. Energieversorger stehen vor besonderen Herausforderungen bei der Digitalisierung, da sie kritische Infrastrukturen betreiben und gleichzeitig innovative Lösungen für die Energiewende entwickeln müssen.

Cyber Defense Center: Sicherheit als oberste Priorität

Ein besonderer Fokus liegt auf der IT-Sicherheit durch das CANCOM Cyber Defense Center. In einer Zeit, in der Cyberattacken zunehmen und immer raffinierter werden, ist eine professionelle Security-Expertise unverzichtbar. Das Cyber Defense Center überwacht rund um die Uhr die IT-Systeme der Kunden und kann schnell auf Bedrohungen reagieren.

Besonders für kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser oder Energieversorger ist diese 24/7-Überwachung essentiell. Ein Ausfall oder eine Kompromittierung der IT-Systeme könnte hier verheerende Auswirkungen haben. Das Cyber Defense Center von CANCOM bietet hier präventive Maßnahmen und schnelle Reaktionszeiten bei Vorfällen.

Grenzüberschreitende Betreuung im Vier-Länder-Eck

Der Standort Dornbirn betreut nicht nur Unternehmen in Vorarlberg, sondern auch zahlreiche Kunden über die Landesgrenzen hinweg im Vier-Länder-Eck sowie in der gesamten Bodenseeregion. Diese grenzüberschreitende Tätigkeit spiegelt die internationale Verflechtung der Wirtschaft in dieser Region wider. Viele Unternehmen haben Standorte in mehreren Ländern und benötigen eine einheitliche IT-Betreuung.

Die Bodenseeregion mit Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein ist ein dynamischer Wirtschaftsraum mit vielen Hidden Champions und internationalen Konzernen. CANCOM kann hier seine Expertise grenzüberschreitend einsetzen und von den unterschiedlichen Marktbedingungen profitieren.

Vorarlberg als Innovations- und Wachstumsmarkt

Dietmar Wiesinger, Vorstand der CANCOM Austria AG, betont die strategische Bedeutung Vorarlbergs: „Vorarlberg ist für uns ein zentraler Innovations- und Wachstumsmarkt. Mit dem neuen Standort schaffen wir die Grundlage, unsere Kund:innen noch intensiver bei der digitalen Transformation zu begleiten und setzen so ein starkes Zeichen für die Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur in Vorarlberg."

Diese Einschätzung spiegelt die wirtschaftliche Stärke Vorarlbergs wider. Das westlichste Bundesland Österreichs hat eine der höchsten Wirtschaftsleistungen pro Kopf und ist geprägt von innovativen mittelständischen Unternehmen und internationalen Konzernen. Die Nähe zur Schweiz und zu Deutschland sowie die ausgezeichnete Infrastruktur machen Vorarlberg zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort.

Digitale Transformation als Standortfaktor

Die digitale Transformation ist ein entscheidender Standortfaktor geworden. Unternehmen, die bei der Digitalisierung zurückfallen, verlieren schnell ihre Wettbewerbsfähigkeit. CANCOM trägt dazu bei, dass die Unternehmen in Vorarlberg technologisch auf dem neuesten Stand bleiben und innovative Lösungen entwickeln können.

Kuno Schoder, Geschäftsstellenleiter CANCOM in Vorarlberg, ergänzt: „Mit unserem neuen Standort im Campus V schaffen wir nicht nur moderne Arbeitsräume für unser kompetentes Experten-Team, sondern auch einen Ort für Zusammenarbeit, Innovation und Austausch mit Kund:innen und Partner:innnen - genau dort, wo Zukunft entsteht."

Ausblick: KI und digitale Infrastruktur im Fokus

Die Betonung der Künstlichen Intelligenz durch Landesrat Marco Tittler zeigt, welche Technologien in Zukunft im Mittelpunkt stehen werden. KI wird zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor, und Unternehmen müssen lernen, diese Technologie sinnvoll einzusetzen. CANCOM positioniert sich als AI-Enabler und kann Unternehmen dabei helfen, KI-Lösungen zu implementieren und zu nutzen.

Die Investition in den neuen Standort zeigt das Vertrauen von CANCOM in die Zukunft der Region. In einer Zeit, in der viele Unternehmen vorsichtig investieren, setzt CANCOM ein klares Signal für Wachstum und Expansion. Dies ist auch ein positives Signal für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg insgesamt.

Fachkräfte und Nachwuchsförderung

Die Partnerschaft mit der Fachhochschule Vorarlberg ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft. In der IT-Branche herrscht ein erheblicher Fachkräftemangel, und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Bildungseinrichtungen ist essentiell, um qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen. Die Studienrichtungen Wirtschaftsinformatik und Softwareentwicklung sind genau die Bereiche, in denen CANCOM Experten benötigt.

Durch die enge Kooperation können Studierende bereits früh praktische Erfahrungen sammeln und CANCOM kann talentierte Nachwuchskräfte identifizieren und fördern. Diese Win-Win-Situation stärkt sowohl das Unternehmen als auch den Bildungsstandort Vorarlberg.

Die Eröffnung des neuen CANCOM-Standorts im Campus V ist mehr als nur eine Betriebserweiterung – sie ist ein Symbol für die digitale Transformation einer ganzen Region und ein Bekenntnis zur Innovationskraft Vorarlbergs. In einer Zeit, in der Technologie über Erfolg und Misserfolg entscheidet, positioniert sich Vorarlberg mit solchen Ansiedlungen als zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort.

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