Einsparung von 110.000 Euro jährlich durch Gehaltsreduktion um ein Drittel
Die FPÖ Neunkirchen will mit drastischen Kürzungen der Politikerbezüge ein Signal setzen und über 110.000 Euro pro Jahr sparen.
Die FPÖ Neunkirchen schlägt angesichts der angespannten Finanzlage der Stadt drastische Maßnahmen vor: Eine Kürzung der Politikerbezüge um ein Drittel soll jährlich über 110.000 Euro einsparen und ein "ehrliches Signal der politischen Verantwortung" setzen.
Die ehemaligen Gemeinderäte Wilhelm Haberbichler und Bernd Trenk von der FPÖ Neunkirchen kritisieren die aktuelle Finanzpolitik der Stadt scharf. "Angesichts des finanziellen Scherbenhaufens in Neunkirchen und der massiven Belastungswelle braucht es ein ehrliches Signal der politischen Verantwortung", erklären die beiden FPÖ-Politiker ihre Initiative.
Konkret schlagen sie vor, die Politikerbezüge um ein Drittel zu kürzen. Diese Maßnahme würde nach Berechnungen der FPÖ zu jährlichen Einsparungen von über 110.000 Euro führen. "Wir wollen dort ansetzen, wo es sofort wirkt. Keine Schaumschlägerei oder Showpolitik, sondern echtes Sparen im System", betonen Haberbichler und Trenk.
Besonders kritisch sehen die FPÖ-Vertreter den Umgang mit den finanziellen Herausforderungen der Stadt. Während die Bürger durch Gebührenerhöhungen belastet würden, drücke sich die Politik vor eigenen Einsparungen, so der Vorwurf.
"Es ist schlicht und ergreifend unredlich, die Gebühren für die Bevölkerung zu erhöhen, während sich die Politik gleichzeitig vor eigenen Einsparungen drückt", kritisieren Haberbichler und Trenk unisono. Sie fordern damit einen Kurswechsel in der städtischen Finanzpolitik.
Die Forderung der FPÖ kommt zu einem Zeitpunkt, da die Stadt Neunkirchen offenbar vor erheblichen finanziellen Herausforderungen steht. Die Freiheitlichen sprechen von einem "finanziellen Scherbenhaufen" und einer "massiven Belastungswelle" für die Bürger.
Die vorgeschlagene Kürzung der Politikerbezüge um ein Drittel würde nach Angaben der FPÖ eine sofortige Wirkung zeigen und könnte als Vorbild für weitere Sparmaßnahmen dienen. "Und ja selbstverständlich, es muss gespart werden", räumen Haberbichler und Trenk ein und unterstreichen damit die Notwendigkeit von Konsolidierungsmaßnahmen.
Mit ihrem Vorstoß wollen die FPÖ-Politiker ein Zeichen für politische Verantwortung setzen. Die Kürzung der eigenen Bezüge soll demonstrieren, dass auch die Politik bereit ist, ihren Beitrag zur Sanierung der Stadtfinanzen zu leisten.
Der Vorschlag zielt darauf ab, die Glaubwürdigkeit der politischen Führung zu stärken, indem diese mit gutem Beispiel vorangeht, bevor weitere Belastungen auf die Bürger zukommen. "Echtes Sparen im System" nennen es die FPÖ-Vertreter und grenzen sich damit von dem ab, was sie als "Schaumschlägerei oder Showpolitik" bezeichnen.
Wie die anderen Parteien im Neunkirchner Gemeinderat auf den FPÖ-Vorstoß reagieren werden, bleibt abzuwarten. Die Forderung nach einer drastischen Kürzung der Politikerbezüge dürfte in den kommenden Gemeinderatssitzungen für lebhafte Diskussionen sorgen.
Die FPÖ Neunkirchen hat mit ihrem Vorschlag eine konkrete Zahl auf den Tisch gelegt: Über 110.000 Euro jährliche Einsparungen durch die Reduzierung der Politikerbezüge um ein Drittel. Diese Summe könnte nach Ansicht der Freiheitlichen dazu beitragen, den Druck auf die Bürger zu reduzieren und gleichzeitig ein wichtiges Signal für verantwortungsvolle Politik zu setzen.
Die Debatte um die Finanzlage Neunkirchens und mögliche Lösungsansätze wird damit um eine weitere Facette bereichert, die das Verhältnis zwischen politischer Verantwortung und Bürgerlast in den Mittelpunkt stellt.