Gardena-Umfrage zeigt: Jeder Dritte nutzt den eigenen Garten für Sport und bewusste Ernährung
Eine aktuelle Studie belegt, dass Österreicher ihren Garten zunehmend als Trainingsraum und für den Eigenanbau von Obst und Gemüse nutzen.
Der eigene Garten entwickelt sich für immer mehr Österreicher zum multifunktionalen Lebensraum. Eine aktuelle Umfrage des Gartengeräteherstellers Gardena zeigt, dass das heimische Grün längst mehr ist als nur ein Ort der Entspannung – es wird zum Fitnessstudio unter freiem Himmel und zur nachhaltigen Quelle für gesunde Ernährung.
Die vom Marktforschungsinstitut IMAS durchgeführte Erhebung unter 1.000 Österreichern im Alter von 19 bis 49 Jahren offenbart interessante Entwicklungen. Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) besitzt einen eigenen Garten, Schrebergarten oder Vorgarten. Zusätzlich verfügen 47 Prozent über einen Balkon und 38 Prozent über eine Terrasse oder Dachterrasse.
"Darüber hinaus interessierte Gardena, welchen Stellenwert das eigene Grün bei der Erfüllung von Neujahrsvorsätzen einnimmt", erklärt Eva Weigl, Marketingverantwortliche von Gardena Österreich. Die Online-Umfrage wurde bewusst auf eine jüngere Zielgruppe fokussiert und zwischen dem 2. und 16. Januar 2026 durchgeführt.
Zwei von drei Österreichern (67 Prozent) legen großen Wert auf gesunde und nachhaltige Ernährung – eine Einstellung, die sich quer durch alle Alters- und Bildungsschichten zieht. Bemerkenswert ist dabei, dass für rund ein Drittel der Bevölkerung (32 Prozent) Garten, Terrasse und Balkon eine zentrale Rolle bei der Umsetzung ihrer Ernährungsziele spielen.
Die Motivation für den Eigenanbau ist vielschichtig: Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) ist überzeugt, dass selbst angebautes Gemüse und Obst besonders gut schmeckt. Für 42 Prozent steht der emotionale Aspekt im Vordergrund – selbstangebaute Lebensmittel machen stolz und zufrieden und steigern das Selbstwertgefühl. Angesichts der anhaltenden Teuerung wird auch der finanzielle Vorteil geschätzt: 26 Prozent sehen im Eigenanbau eine Möglichkeit, Kosten zu reduzieren.
Bei den Gartenbesitzern fallen diese Werte noch deutlicher aus, was die besondere Bedeutung des eigenen Grüns für die Selbstversorgung unterstreicht.
Eine der überraschendsten Erkenntnisse der Studie betrifft die Nutzung des Gartens als Bewegungsraum. Knapp die Hälfte der Österreicher (48 Prozent) treibt mehrmals pro Woche Sport, während nur 17 Prozent angeben, sich selten oder nie sportlich zu betätigen.
Unter den Gartenbesitzern, die regelmäßig Sport treiben, hält fast jeder Dritte (29 Prozent) den eigenen Garten für wichtig bei der Sportausübung. Die Aktivitäten sind dabei vielfältig: 22 Prozent betreiben Krafttraining im Grünen, 21 Prozent absolvieren spezielle Garten-, Terrassen- oder Balkon-Workouts.
Besonders motivierend empfinden 23 Prozent der Befragten den Sport im eigenen Grün – vermutlich auch deshalb, weil lange Anfahrtswege zu Fitnessstudios oder zusätzlicher organisatorischer Aufwand entfallen.
Ein weiterer interessanter Aspekt: Für 24 Prozent der Befragten zählt bereits die Gartenarbeit zur täglichen Bewegung. "In unserem Sortiment haben wir viele Produkte, die die Gartenarbeit erleichtern, gleichzeitig bieten wir aber auch Lösungen für alle, die Gartenarbeit bewusst als körperliche Aktivität nutzen möchten", so Weigl.
Spindelmäher beispielsweise sorgen nicht nur für einen präzisen Rasenschnitt, sondern auch für körperliche Aktivität durch den manuellen Antrieb. Klassische Handgeräte wie Rasenrakeln, Unkrautstecher oder Heckenscheren bringen ebenfalls Bewegung in den Gartenalltag und trainieren dabei Kraft, Koordination und Ausdauer.
Für den erfolgreichen Anbau von Obst und Gemüse bietet Gardena verschiedene technische Lösungen. Das Micro-Drip-System sorgt für eine präzise Wasserversorgung direkt an den Wurzeln und führt zu gesünderen Pflanzen und besseren Ernteerträgen. Das automatisierte Bewässerungssystem eignet sich besonders für Hochbeete, Topfpflanzen sowie Blumen- und Gemüsebeete und lässt sich dank der Quick & Easy Verbindung einfach installieren.
Für die Erntezeit stehen spezielle Helfer bereit: Der Rollsammler ermöglicht das mühelose Aufsammeln von Fallobst, der Beerensammler erleichtert das Einsammeln von Beeren und Steinfrüchten, und der Asthaken hilft beim leichten Bewegen von Ästen, um Obst aus dem Baum zu schütteln.
Die Ergebnisse der Gardena-Umfrage zeigen deutlich, dass sich die Rolle des Gartens in der österreichischen Gesellschaft wandelt. Während er früher primär als Erholungsraum wahrgenommen wurde, entwickelt er sich zunehmend zu einem ganzheitlichen Lebensraum, der Bewegung, Selbstverwirklichung und bewusste Selbstversorgung ermöglicht.
Gerade bei der Umsetzung von Neujahrsvorsätzen – die laut der IMAS-Neujahrsmessung vor allem mehr Sport (42 Prozent), einen bewussteren Lebensstil (35 Prozent) und gesunde Ernährung (34 Prozent) betreffen – bietet der eigene Garten ideale Voraussetzungen. Hier können neue, gesunde Gewohnheiten nachhaltig in den Alltag integriert werden, ohne dass zusätzliche Kosten oder Zeitaufwand für externe Einrichtungen entstehen.
Die Studie belegt somit einen gesellschaftlichen Trend: Der Garten wird vom passiven Rückzugsort zum aktiven Gestaltungsraum für einen gesünderen Lebensstil. Diese Entwicklung dürfte sich angesichts steigender Gesundheits- und Umweltbewusstsein sowie wirtschaftlicher Überlegungen in den kommenden Jahren weiter verstärken.