Stocker-Formel zeigt Wirkung: Inflationsziel bereits Ende Jänner 2026 erreicht
Die Teuerungsrate in Österreich ist deutlich auf 2,0 Prozent gesunken. Der ÖAAB sieht darin den Erfolg gezielter Maßnahmen der Regierung.
Die österreichische Inflationsrate ist im Jänner 2026 deutlich auf 2,0 Prozent gesunken, wie aktuelle Zahlen der Statistik Austria zeigen. Diese Entwicklung wird vom Österreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (ÖAAB) als großer Erfolg der Regierungspolitik gewertet.
ÖAAB-Generalsekretär und Nationalratsabgeordneter Lukas Brandweiner sieht in den aktuellen Inflationsdaten den klaren Beleg dafür, dass die von der Regierung eingesetzten Maßnahmen greifen. "Die aktuellen Zahlen der Statistik Austria zeigen klar: Verantwortung, Entschlossenheit und gezielte Maßnahmen zahlen sich aus", erklärt Brandweiner.
Besonders hervorgehoben wird dabei die sogenannte Stocker-Formel, die offenbar zur gewünschten Dämpfung der Teuerungsrate beigetragen hat. Das ursprünglich für Ende 2026 angestrebte Inflationsziel von 2,0 Prozent wurde damit bereits zu Beginn des Jahres erreicht.
Die Senkung der Inflation auf 2,0 Prozent hat weitreichende Auswirkungen auf die österreichische Volkswirtschaft. Eine moderate Inflationsrate in diesem Bereich gilt als optimal für eine gesunde Wirtschaftsentwicklung, da sie sowohl Preisstabilität als auch wirtschaftliches Wachstum ermöglicht.
Für die österreichischen Haushalte bedeutet diese Entwicklung eine spürbare Entlastung bei den Lebenshaltungskosten. Nach Jahren mit teilweise deutlich höheren Teuerungsraten können Verbraucher nun wieder mit stabileren Preisen rechnen.
Brandweiner wertet die Entwicklung als "großen Erfolg für Österreich und ein starkes Signal für Stabilität, Planbarkeit und Kaufkraft". Diese Einschätzung spiegelt die Sichtweise der Regierungspartei wider, die ihre Wirtschaftspolitik durch die aktuellen Zahlen bestätigt sieht.
Der ÖAAB-Generalsekretär kündigt an, dass der eingeschlagene Weg konsequent fortgesetzt werden soll. "Unser Ziel bleibt ein nachhaltiger Schutz der Kaufkraft, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts sowie eine spürbare Entlastung der Menschen in unserem Land", so Brandweiner.
Die Inflationsrate war in den vergangenen Jahren ein zentrales Thema der österreichischen Wirtschaftspolitik. Nach deutlichen Anstiegen in der Zeit nach der Corona-Pandemie und während der Energiekrise hatten viele Haushalte mit stark steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen.
Die Bundesregierung hatte daraufhin verschiedene Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung eingeleitet, darunter auch die erwähnte Stocker-Formel. Diese scheint nun die gewünschten Erfolge zu zeigen.
Mit einer Inflationsrate von 2,0 Prozent liegt Österreich nun im Zielbereich der Europäischen Zentralbank, die eine Teuerungsrate von rund 2,0 Prozent als optimal für die Eurozone ansieht. Dies stärkt auch die Position Österreichs innerhalb der Europäischen Union und des Euroraums.
Die Meldung über den Rückgang der Inflation wird von verschiedenen Seiten unterschiedlich bewertet. Während Regierungsvertreter wie Brandweiner die Entwicklung als Erfolg ihrer Politik feiern, werden andere Stimmen eine differenziertere Analyse der Faktoren fordern, die zu diesem Rückgang beigetragen haben.
Wirtschaftsexperten werden die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung genau beobachten. Entscheidend wird sein, ob sich die Inflation auch in den kommenden Monaten auf diesem niedrigen Niveau stabilisieren kann oder ob es sich um eine vorübergehende Entspannung handelt.
Die weitere Entwicklung der Inflationsrate wird maßgeblich von verschiedenen Faktoren abhängen. Dazu gehören die internationale Wirtschaftslage, Energiepreise, sowie die Wirksamkeit der von der Regierung ergriffenen Maßnahmen.
Für die österreichischen Verbraucher ist die aktuelle Entwicklung jedenfalls eine positive Nachricht. Sollte sich die Inflation dauerhaft auf diesem Niveau stabilisieren, würde dies zu einer nachhaltigen Verbesserung der Kaufkraft führen.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob Österreich tatsächlich den von Brandweiner beschriebenen "richtigen Kurs" eingeschlagen hat und die Stocker-Formel langfristig wirkt.