Eine aktuelle Meinungsumfrage von Peter Hajek Public Opinion Strategies zeigt ein überraschend positives Bild von SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer – besonders bemerkenswert ist dabei die hohe
Eine aktuelle Meinungsumfrage von Peter Hajek Public Opinion Strategies zeigt ein überraschend positives Bild von SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer – besonders bemerkenswert ist dabei die hohe Zustimmung bei ÖVP-Wählern. Die Erhebung, die vom 16. bis 19. März 2026 unter 500 wahlberechtigten Österreichern durchgeführt wurde, offenbart ein differenziertes Imageprofil des Finanzministers in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.
Die Umfrageergebnisse, die in der ATV-Sendung „Aktuell: Die Woche" präsentiert werden, zeigen Marterbauers größte Stärke auf: 51 Prozent der Befragten attestieren dem Finanzminister Kompetenz. Dieser Wert ist besonders vor dem Hintergrund der angespannten Finanzlage Österreichs beachtlich. Das Bundesbudget 2026 weist ein strukturelles Defizit von rund 3,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf, während die EU-Maastricht-Kriterien maximal drei Prozent erlauben. In diesem Kontext ist es für einen Finanzminister außergewöhnlich, derart positive Bewertungen zu erhalten.
Die Vertrauenswürdigkeit erreicht mit 46 Prozent den zweithöchsten Wert, gefolgt von Durchsetzungsfähigkeit und Sympathie mit jeweils 43 Prozent. Diese Werte spiegeln wider, dass Marterbauer trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen das Vertrauen einer Mehrheit der österreichischen Bevölkerung genießt. Im Vergleich zu seinen Vorgängern im Finanzministerium – etwa Magnus Brunner (ÖVP) oder Gernot Blümel (ÖVP) – zeigt sich hier eine bemerkenswerte Kontinuität in der öffentlichen Wahrnehmung.
Der einzige Bereich, in dem Marterbauer nicht punkten kann, ist die politische Schwerpunktsetzung. Mit 38 Prozent Zustimmung und 39 Prozent Ablehnung (19 Prozent „trifft eher nicht zu