Wien – Ein bedeutender Wechsel im Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sorgt für Aufsehen: Seit dem 1. Oktober 2025 hat ao. Univ.-Prof. Dr. Martin Gruber-Risak die Leitung der Sektion VIII, die sich um Arbeitsrecht und den Schutz von Arbeitnehmern kümmert,
Wien – Ein bedeutender Wechsel im Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sorgt für Aufsehen: Seit dem 1. Oktober 2025 hat ao. Univ.-Prof. Dr. Martin Gruber-Risak die Leitung der Sektion VIII, die sich um Arbeitsrecht und den Schutz von Arbeitnehmern kümmert, übernommen. Doch wer ist dieser Mann, der nun eine der zentralen Stellen im Sozialministerium besetzt?
Dr. Martin Gruber-Risak ist kein Unbekannter in der Welt des Arbeits- und Sozialrechts. In den vergangenen Jahren hat er sich nicht nur in Österreich, sondern auch auf europäischer Ebene einen Namen gemacht. Als Mitglied der Liste der Experten bei der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) in Dublin hat er sich intensiv mit den Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für die Arbeitswelt auseinandergesetzt. Diese Stiftung ist eine Agentur der Europäischen Union, die sich mit der Analyse und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Europa beschäftigt.
Die Digitalisierung hat in den letzten Jahrzehnten nahezu alle Bereiche unseres Lebens durchdrungen. Auch die Arbeitswelt bleibt nicht verschont. Neue Technologien verändern nicht nur die Art und Weise, wie wir arbeiten, sondern auch die Anforderungen an Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Dr. Gruber-Risak hat sich intensiv mit diesen Themen auseinandergesetzt und wissenschaftlich fundierte Analysen zur politischen Agenda der EU beigetragen. „Die Arbeitswelt verändert sich rasant – von der Digitalisierung über moderne Standards des Arbeitsrechts bis hin zu neuen Fragen des Arbeitnehmer:innenschutzes“, erklärt er.
Mit der Ernennung von Dr. Gruber-Risak zum Leiter der Sektion VIII gewinnt das Sozialministerium einen ausgewiesenen Experten, der sich diesen herausfordernden Themen mit großer Fachkompetenz widmen wird. „Neue Entwicklungen brauchen auch neue legistische Rahmenbedingungen und ein entsprechendes juristisches Know-how für deren rechtliche Ausgestaltung“, betont er. Seine Entscheidung, für das Sozialministerium arbeiten zu wollen, zeigt, dass der Bund ein attraktiver Arbeitgeber für hochqualifizierte Fachkräfte ist.
Dr. Gruber-Risak war zuvor als ao. Universitätsprofessor am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien tätig. Zudem war er wissenschaftlicher Leiter des Masterstudiengangs „LL.M. Arbeitsrecht“. Seine internationale Lehr- und Forschungstätigkeit führte ihn unter anderem an die University of Otago in Neuseeland sowie an die Universität Salzburg. Von 2016 bis 2020 war er Vorsitzender des Senats II der Gleichbehandlungskommission.
Durch seine Tätigkeit verfügt Dr. Gruber-Risak über ein fundiertes Verständnis der Wechselwirkungen zwischen nationalen arbeits- und sozialpolitischen Regelungen und den Entwicklungen auf europäischer Ebene. Diese europäische Perspektive wird für die strategische Ausrichtung der österreichischen Sozialpolitik im internationalen Kontext künftig noch stärker von Bedeutung sein.
Ein renommierter Arbeitsrechtsexperte kommentiert: „Mit Dr. Gruber-Risak hat das Sozialministerium einen echten Glücksgriff gemacht. Seine internationale Erfahrung und seine wissenschaftliche Expertise sind genau das, was Österreich jetzt braucht, um sich den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt zu stellen.“
Für die Bürger bedeutet diese Ernennung, dass die Themen Arbeitsrecht und Schutz der Arbeitnehmer in Österreich künftig noch stärker im Fokus stehen werden. Insbesondere die Herausforderungen der Digitalisierung und die damit verbundenen neuen Arbeitsformen werden in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle spielen. Mit Dr. Gruber-Risak an der Spitze der Sektion VIII können Arbeitnehmer darauf vertrauen, dass ihre Interessen auf höchster Ebene vertreten werden.
Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich die österreichische Arbeitswelt unter der Leitung von Dr. Gruber-Risak entwickeln wird. Klar ist, dass die Digitalisierung und die damit verbundenen Veränderungen nicht aufzuhalten sind. Mit den richtigen gesetzlichen Rahmenbedingungen und einem starken Fokus auf den Schutz der Arbeitnehmer kann Österreich jedoch als Vorreiter in Europa agieren.
„Die Arbeitswelt der Zukunft wird anders aussehen, aber sie wird auch viele Chancen bieten“, so ein weiterer Experte. „Mit Dr. Gruber-Risak an der Spitze hat Österreich die Möglichkeit, diese Chancen zu nutzen und die Herausforderungen erfolgreich zu meistern.“
Für die Bürger bedeutet dies, dass sie sich auf eine moderne und zukunftsorientierte Arbeitswelt einstellen können. Die Weichen dafür sind mit der Ernennung von Dr. Gruber-Risak bereits gestellt.