Am 6. Februar 2026 wurde eine bedeutende Initiative in Österreich ins Leben gerufen, die als Zeichen der Solidarität und Unterstützung für iranische Studierende gilt. Die SPÖ, vertreten durch Bildungssprecher Heinrich Himmer, hat in Zusammenarbeit mit Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner un
Am 6. Februar 2026 wurde eine bedeutende Initiative in Österreich ins Leben gerufen, die als Zeichen der Solidarität und Unterstützung für iranische Studierende gilt. Die SPÖ, vertreten durch Bildungssprecher Heinrich Himmer, hat in Zusammenarbeit mit Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner und der Österreichischen Hochschüler:innenschaft (ÖH) einen Unterstützungsfonds gegründet. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den etwa 3.000 iranischen Studierenden in Österreich, die aufgrund der politischen Unruhen in ihrer Heimat unter großem Druck stehen, sowohl psychisch als auch finanziell zu helfen.
Die politische Lage im Iran hat in den letzten Jahren zu erheblichen Protesten und Repressalien geführt. Viele iranische Studierende in Österreich haben den Kontakt zu ihren Familien verloren, was nicht nur eine emotionale Belastung darstellt, sondern auch finanzielle Schwierigkeiten mit sich bringt. Die Initiative zielt darauf ab, diesen Studierenden durch den 'SAFE Fund' (Support for Academic Freedom and Education) schnell und unbürokratisch Unterstützung zu bieten.
Der Unterstützungsfonds sieht vor, dass betroffene Studierende eine Förderung von bis zu 1.000 Euro pro Person erhalten können. Diese finanzielle Hilfe soll es den Studierenden ermöglichen, ihre akademische Laufbahn fortzusetzen und ihre Lebenshaltungskosten zu decken, ohne sich übermäßig verschulden zu müssen. Die Antragstellung soll ab Mitte Februar über die Strukturen der ÖH erfolgen, was eine schnelle und effiziente Abwicklung verspricht.
Während Österreich mit dieser Initiative eine Vorreiterrolle einnimmt, gibt es auch in anderen Ländern wie Deutschland und der Schweiz ähnliche Unterstützungsmaßnahmen für ausländische Studierende. In Deutschland beispielsweise gibt es spezielle Programme für Studierende aus Krisenregionen, die jedoch oft an bürokratischen Hürden scheitern. Die Schweiz setzt auf private Stipendien, die jedoch nicht immer ausreichend sind, um den Bedarf zu decken.
Die Einführung des SAFE Fund hat das Potenzial, das Leben vieler iranischer Studierender in Österreich erheblich zu verbessern. Ein konkretes Beispiel ist der Fall von Sara, einer iranischen Studentin an der Universität Wien, die durch den Verlust der finanziellen Unterstützung ihrer Familie gezwungen war, neben ihrem Studium mehrere Jobs anzunehmen. Mit der Hilfe des Fonds kann sie sich nun wieder auf ihre akademische Ausbildung konzentrieren.
Laut aktuellen Statistiken sind rund 3.000 iranische Studierende an österreichischen Hochschulen eingeschrieben. Die ÖH und Ombudsstellen berichten von einer stark gestiegenen Zahl an Hilfsanfragen, was den akuten Handlungsbedarf unterstreicht. Diese Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit der Initiative und die Notwendigkeit einer schnellen Umsetzung.
Bildungsexperten und Vertreter der Hochschulen begrüßen die Initiative als wichtigen Schritt zur Unterstützung der akademischen Freiheit und als Zeichen der Solidarität. Sie betonen, dass Bildung ein Menschenrecht ist und dass es in der Verantwortung der Gastländer liegt, Studierende in Krisensituationen zu unterstützen.
Langfristig könnte der SAFE Fund ein Modell für weitere Unterstützungsmaßnahmen in Europa werden. Die österreichische Regierung plant, die Initiative regelmäßig zu evaluieren und gegebenenfalls anzupassen, um den sich ändernden Bedürfnissen der Studierenden gerecht zu werden. Dies könnte auch andere Länder dazu inspirieren, ähnliche Programme ins Leben zu rufen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gründung des SAFE Fund ein bedeutender Schritt in Richtung einer solidarischen und unterstützenden Gesellschaft ist. Die Initiative zeigt, dass Österreich bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und denjenigen zu helfen, die es am dringendsten benötigen. Für weitere Informationen und aktuelle Entwicklungen besuchen Sie bitte die Webseite der Österreichischen Hochschüler:innenschaft.