Die Parlamentsdirektion reagiert auf Berichte über die Hofburg-Redoutensäle und stellt mehrere Punkte zur Vorgangsweise und Finanzierung klar.
Die Parlamentsdirektion stellt zu den Berichten des Kurier vom 20.3.2026 (Online) bzw. vom 21.3.2026 (Print) sowie der APA vom 23.3.2026 hinsichtlich der Hofburg-Redoutensäle klar: Während der Sanierung des Parlamentsgebäudes wurde mit der Burghauptmannschaft (BHÖ) ein umfangreiches Verwaltungsübereinkommen für die Interimslokation abgeschlossen.
Die Parlamentsdirektion verweist in ihrer Stellungnahme auf die Vereinbarungen mit der Burghauptmannschaft und macht dazu folgende Angaben.
Die Parlamentsdirektion gibt an, dass die ersten Flächen am 28.2.2023 an die BHÖ rückübergeben wurden und dass das Projekt am 8.3.2024 einvernehmlich und unstrittig abgeschlossen wurde.
Gemäß den Vereinbarungen war die BHÖ mit der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes betraut; die Umbauten in den Redoutensälen wurden dementsprechend nicht von der Parlamentsdirektion selbst rückgebaut.
Das Projekt wurde gesamthaft und unstrittig abgerechnet. Das Gesamtvolumen des Verwaltungsübereinkommens betrug rund 12,0 Mio. €.
In diesem Betrag sind jedoch allfällig anschließende Instandhaltungsmaßnahmen bzw. Umbauten in der Hofburg, die nicht durch das Parlament verursacht wurden, nicht enthalten.
Die Parlamentsdirektion stellt mit Bedauern fest, dass weder vonseiten des Kurier, noch vonseiten der APA Anfragen im Zusammenhang mit der journalistischen Berichterstattung gestellt wurden.