Beratungsstelle beobachtet wachsendes Bewusstsein junger Menschen für die Grenzen künstlicher Intelligenz
Trotz intensiver KI-Nutzung bevorzugen Kinder und Jugendliche bei sensiblen Themen den Kontakt zu echten Menschen, zeigen Erfahrungen von Rat auf Draht.
Künstliche Intelligenz ist aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Aktuelle Zahlen von Saferinternet.at belegen: 94 Prozent der befragten jungen Menschen nutzen bereits KI-Chatbots. Doch während viele Eltern diese Entwicklung mit Sorge beobachten, zeigt sich ein überraschendes Bild: Die junge Generation geht deutlich reflektierter mit der neuen Technologie um, als vielfach angenommen wird.
Die Beratungsstelle Rat auf Draht, die seit Jahrzehnten als Anlaufstelle für junge Menschen in Österreich fungiert, beobachtet einen bemerkenswerten Trend. Immer mehr Jugendliche erkundigen sich zu Beginn eines Gesprächs ausdrücklich, ob sie mit einem echten Menschen sprechen. Diese Nachfrage ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines gewachsenen Bewusstseins für die Unterschiede zwischen menschlicher und maschineller Kommunikation.
„Immer mehr junge Menschen fragen zu Beginn eines Telefongesprächs oder Chats explizit nach, ob es sich um einen echten Menschen handelt. Es ist ihnen sehr wichtig, von einer realen Person beraten zu werden und nicht von einer Maschine