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Schockierende Undercover-Aufnahmen enthüllen brutale Tiermisshandlung

16. April 2026 um 08:12
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Erschütternde Szenen aus einer rumänischen Tötungsstation für Straßenhunde sorgen für internationale Empörung. Undercover-Aufnahmen zeigen, wie Dutzende Hunde ohne vorherige Betäubung getötet und anschließend bei vollem Bewusstsein wie leblose Ware behandelt werden. Die deutsche Tierschutzorganisation VETO hat das Material veröffentlicht und fordert ein Ende des Euthanasiegesetzes in Rumänien.

Erschütternde Szenen aus einer rumänischen Tötungsstation für Straßenhunde sorgen für internationale Empörung. Undercover-Aufnahmen zeigen, wie Dutzende Hunde ohne vorherige Betäubung getötet und anschließend bei vollem Bewusstsein wie leblose Ware behandelt werden. Die deutsche Tierschutzorganisation VETO hat das Material veröffentlicht und fordert ein Ende des Euthanasiegesetzes in Rumänien.

Brutale Methoden in rumänischer Tötungsstation dokumentiert

VETO-Tierschutz liegt Videomaterial aus der privat geführten Tötungsstation Vetmedan SRL in Suraia vor. Die Aufnahmen dokumentieren, dass Mitarbeitern mehreren Dutzend Hunden ein Euthanasiemittel injiziert wurde, ohne zuvor eine Betäubung durchzuführen. In den Aufnahmen sind zudem Hunde zu sehen, die nach der Injektion bewegungsunfähig behandelt werden.

Millionenschweres Geschäft mit dem Tod

Nach Angaben von VETO soll die privat geführte Tötungsstation Vetmedan durch das Einfangen und Töten von etwa 13.000 Hunden in den Jahren 2023 bis 2026 rund sechs Millionen Euro erwirtschaftet haben.

Behördliche Reaktionen und Razzien

Die Undercover-Aufnahmen führten zu großangelegten Razzien und zur behördlichen Schließung mehrerer solcher Einrichtungen, darunter auch Vetmedan. Eine Wiedereröffnung wurde nach Angaben von VETO nicht ausgeschlossen.

VETO-Tierschutz: Rettungsmissionen und Hilfsaktionen

Gemeinsam mit dem Creator und Tierschützer Nathan Goldblat und weiteren Content-Creatorinnen und -Creatorn hat VETO-Tierschutz seit Januar 2026 über 150 Hunde aus sogenannten Tötungsstationen gerettet und in Sicherheit gebracht. VETO berichtet außerdem, 228.670 Kilogramm Futter nach Rumänien gebracht und finanzielle Hilfe in Höhe von 132.601,19 Euro bereitgestellt zu haben für Kastrationen, Medizin, Baumaßnahmen und Infrastruktur.

Forderungen nach politischem Umdenken

VETO-Tierschutz fordert ein Ende des rumänischen Euthanasiegesetzes und die Umwandlung von Tötungsstationen in Kastrations- und Bildungszentren.

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