VOR und ÖBB erweitern Fahrplan in der Silvesternacht – Zusätzliche Züge und spätere Verbindungen in Wien, Niederösterreich und Burgenland
Der Verkehrsverbund Ost-Region verstärkt das Zugangebot in der Silvesternacht mit Sonderzügen und verlängerten Betriebszeiten bis in die frühen Morgenstunden.
Wer den Jahreswechsel in Wien feiert und anschließend mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fahren möchte, kann sich auch heuer wieder auf ein erweitertes Angebot verlassen. Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) und seine Partner, allen voran die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), haben den Fahrplan für die Silvesternacht deutlich ausgebaut. Auf zahlreichen Strecken verkehren zusätzliche Züge, bestehende Verbindungen wurden um bis zu zwei Stunden nach hinten verschoben.
Die Bundeshauptstadt fungiert in der Silvesternacht als Herzstück des erweiterten Öffi-Angebots. Von allen großen Bahnhöfen – dem Hauptbahnhof, dem Westbahnhof, Floridsdorf und dem Franz-Josefs-Bahnhof – fahren die Züge deutlich länger als an regulären Nächten in alle Richtungen ab. Damit soll nicht nur die Heimreise innerhalb Wiens erleichtert werden, sondern auch die Anbindung an die umliegenden Bundesländer gewährleistet sein.
Barbara Novak, Wiener Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales, betont die Bedeutung dieses Angebots: "Wir ermöglichen nicht nur eine entspannte und sichere Heimreise innerhalb der Stadt, sondern bieten unseren Besucherinnen und Besuchern auch mehr Flexibilität und sorgen dafür, dass sie die Anschlüsse nach Niederösterreich und ins Burgenland zuverlässig erreichen."
An den zentralen Umsteigebahnhöfen St. Pölten Hauptbahnhof und Wiener Neustadt Hauptbahnhof bestehen auch nach 1:30 Uhr noch Abfahrtsmöglichkeiten in die meisten Richtungen. Teilweise reichen die Verbindungen sogar noch weiter in die Nacht hinein. Diese späten Anschlüsse werden durch zusätzliche oder zeitlich angepasste Züge aus Wien sichergestellt.
Der niederösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter und Verkehrslandesrat Udo Landbauer unterstreicht die Vorteile des erweiterten Angebots: "Durch zusätzliche und deutlich spätere Zugverbindungen auf der West-, Süd- und Franz Josefs Bahn sowie optimal abgestimmte Anschlüsse an zentralen Verkehrsknotenpunkten wie St. Pölten, Amstetten oder Wiener Neustadt schaffen wir ein enges, verlässliches Netz, das einen stressfreien Heimweg auch in den frühen Morgenstunden ermöglicht."
Neben den ÖBB tragen auch die VOR-Partnerunternehmen Raaberbahn und Mariazellerbahn sowie der ÖBB-Fernverkehr zum erweiterten Silvesterfahrplan bei. Zusätzliche Regionalzüge ermöglichen späte Verbindungen auf nahezu allen Strecken – insbesondere aus Wien – bis weit in die Regionen Niederösterreichs und des Burgenlands.
Christof Hermann, Regionalmanager der ÖBB-Personenverkehr AG für die Ostregion, erklärt: "Gemeinsam mit dem VOR haben wir das Silvesterangebot auch heuer wieder erweitert. Auf ausgewählten Strecken stehen zusätzliche und spätere Verbindungen zur Verfügung, sodass unsere Fahrgäste flexibel planen können und nach den Jahreswechselfeierlichkeiten sicher und bequem nach Hause kommen."
Für Fahrgäste, die nach dem Feiern ins Burgenland zurückkehren möchten, wurden die Verbindungen in der Silvesternacht gezielt verstärkt. Spätere Abfahrten ab Wien Hauptbahnhof sowie zusätzliche Regional- und Expresszüge sorgen dafür, dass Eisenstadt, Pamhagen, Deutschkreutz und weitere Ziele auch nach Mitternacht gut erreichbar bleiben.
Der burgenländische Verkehrslandesrat Heinrich Dorner betont die enge Zusammenarbeit der Verkehrsunternehmen: "Die enge Abstimmung mit der Raaberbahn und dem VOR garantiert unseren Fahrgästen dabei eine verlässliche Anbindung."
Der VOR empfiehlt allen Fahrgästen, ihre geplante Heimreise rechtzeitig im VOR AnachB Routenplaner oder in der VOR AnachB App zu überprüfen. Denn einzelne reguläre Verbindungen entfallen in der Silvesternacht und werden durch spätere Sonderzüge ersetzt. Wer sich vorab informiert, vermeidet böse Überraschungen und kann den Abend entspannt genießen.
Die VOR-Geschäftsführung, bestehend aus Karin Zipperer und Alexander Schierhuber, fasst zusammen: "Gemeinsam mit unseren Partnern im Verkehrsverbund Ost-Region sorgen wir dafür, dass die Heimreise in der Silvesternacht entspannt und sicher verlaufen kann. Auch heuer stehen unseren Fahrgästen zusätzliche Züge, spätere Abfahrten und gut abgestimmte Anschlüsse bereit, so können sie den Jahreswechsel genießen und anschließend bequem mit dem Zug oder Bus nach Hause kommen."
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Verbindungen und Abfahrtszeiten in der Silvesternacht finden Interessierte auf der Website des Verkehrsverbundes Ost-Region unter www.VOR.at. Dort steht auch eine Übersicht aller Sonderfahrpläne zum Download bereit.