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Politik

Solidaritätsfonds für iranische Studierende in Österreich

6. Februar 2026 um 09:45
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Die dramatische politische Lage im Iran hat weitreichende Konsequenzen, die bis nach Österreich reichen. Am 6. Februar 2026 wurde ein bedeutender Schritt unternommen, um iranische Studierende in Österreich zu unterstützen. Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) und die

Die dramatische politische Lage im Iran hat weitreichende Konsequenzen, die bis nach Österreich reichen. Am 6. Februar 2026 wurde ein bedeutender Schritt unternommen, um iranische Studierende in Österreich zu unterstützen. Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) und die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) haben den SAFE Fund (Support for Academic Freedom and Education) ins Leben gerufen. Dieser Fonds soll den rund 3.000 iranischen Studierenden in Österreich rasche und unbürokratische Hilfe bieten.

Hintergrund der politischen Lage im Iran

Seit Jahren stehen Menschen- und insbesondere Frauenrechte im Iran unter Druck. Protestbewegungen, die sich für eine Demokratisierung einsetzen, erleben brutale Repression. Die jüngste Protestwelle wurde mit massiver Gewalt beantwortet, und die Europäische Union hat die iranische Revolutionsgarde auf die Terrorliste gesetzt. Diese Entwicklungen haben auch Auswirkungen auf iranische Studierende im Ausland, die oft den Kontakt zu ihren Familien verlieren und in finanzielle Notlagen geraten.

Vergleich mit anderen Ländern

In Deutschland und der Schweiz gibt es ähnliche Unterstützungsmechanismen für internationale Studierende, allerdings ist die Situation in Österreich durch die spezifische politische Lage im Iran besonders prekär. Die Solidaritätsmaßnahmen in Österreich sind ein wichtiges Signal der Unterstützung und Solidarität.

Konkrete Auswirkungen auf iranische Studierende

Die iranischen Studierenden in Österreich berichten von sozialen und finanziellen Notlagen. Fehlende Geldtransfers und die eingeschränkte Kommunikation mit ihren Familien belasten sie zusätzlich. Der SAFE Fund soll hier Entlastung schaffen, indem er finanzielle Unterstützung bietet und den Zugang zur Hochschulbildung sichert.

Zahlen und Fakten

Rund 3.000 iranische Studierende sind derzeit an österreichischen Hochschulen immatrikuliert. Die Förderhöhe des SAFE Fund beträgt maximal 1.000 Euro pro Person, abhängig von der sozialen Bedürftigkeit. Die Antragstellung wird ab Mitte Februar über die Website der ÖH möglich sein.

Zukunftsperspektive

Der SAFE Fund ist Teil einer Reihe von Maßnahmen zur Förderung der Wissenschaftsfreiheit und Demokratie. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner hat bereits im Mai 2025 ein „Perspektivenpaket“ verabschiedet, das unter anderem eine vereinfachte Berufung für Professuren aus den USA umfasst. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, Österreich als attraktiven Standort für internationale Studierende und Forschende zu positionieren.

Schlussfolgerung

Der SAFE Fund ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung iranischer Studierender in Österreich. Er zeigt, dass Österreich bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und Solidarität zu zeigen. Die akademische Freiheit und demokratische Werte stehen im Mittelpunkt dieser Initiative. Weitere Informationen zur Antragstellung und den Förderkriterien finden Sie auf der Website der ÖH.

Schlagworte

#akademische Freiheit#Hochschulbildung#iranische Studierende#ÖH#Österreich#SAFE Fund#Solidarität#Unterstützungsfonds#Wissenschaftsministerium

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