Eva-Maria Holzleitner tritt zur Wiederwahl als Bundesfrauenvorsitzende an
Die SPÖ lädt am 6. März 2026 zur Bundesfrauenkonferenz in die Messe Wien. Schwerpunkt liegt auf Sicherheit für Frauen.
Die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) lädt am Freitag, 6. März 2026, zur Bundesfrauenkonferenz 2026 in die Messe Wien. Unter dem programmatischen Motto "Mit Sicherheit für die Frauen" werden sich Delegierte aus ganz Österreich versammeln, um über frauenpolitische Themen zu diskutieren und wichtige Weichenstellungen für die Zukunft zu treffen.
Ein zentraler Punkt der Konferenz wird die Wiederwahl der Bundesfrauenvorsitzenden Eva-Maria Holzleitner sein. Die bisherige Vorsitzende tritt erneut zur Wahl an und wird ihre Vision für die weitere Entwicklung der SPÖ-Frauenorganisation präsentieren. Holzleitner hat sich in ihrer bisherigen Amtszeit intensiv für Gleichstellungsthemen und die Stärkung von Frauenrechten eingesetzt.
Die Konferenz beginnt um 10:00 Uhr, bereits ab 9:00 Uhr ist der Check-in für die Teilnehmerinnen möglich. Als Veranstaltungsort dient die Halle D der Messe Wien in der Trabrennstraße 7 im 2. Wiener Gemeindebezirk, die ausreichend Platz für die erwarteten Delegierten aus allen Bundesländern bietet.
Das Programm der Bundesfrauenkonferenz 2026 ist vielfältig gestaltet und spiegelt die aktuellen Herausforderungen in der Frauenpolitik wider. Nach den offiziellen Grußworten am Vormittag ist eine Talkrunde geplant, die verschiedene Aspekte des Konferenzmottos "Mit Sicherheit für die Frauen" beleuchten wird.
Anschließend wird Bundesfrauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner ihre programmatische Rede halten, in der sie ihre Vorstellungen für die künftige Ausrichtung der SPÖ-Frauenorganisation darlegen wird. Dabei werden voraussichtlich aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Lebenssituation von Frauen in Österreich im Mittelpunkt stehen.
Der Nachmittag ist der inhaltlichen Arbeit gewidmet: Die Delegierten werden über verschiedene Anträge diskutieren und abstimmen, die die frauenpolitische Agenda der SPÖ für die kommenden Jahre prägen werden. Diese Anträge behandeln voraussichtlich ein breites Spektrum von Themen, von Arbeitsmarktpolitik über Gewaltschutz bis hin zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt sind die Ehrungen verdienter Frauen, die sich besonders für die Gleichstellung und die Stärkung von Frauenrechten eingesetzt haben. Diese Auszeichnungen unterstreichen die Wertschätzung der Partei für das Engagement ihrer Mitglieder auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene.
Das gewählte Motto "Mit Sicherheit für die Frauen" ist bewusst gewählt und spiegelt verschiedene Dimensionen der aktuellen frauenpolitischen Debatte wider. Sicherheit für Frauen umfasst dabei sowohl physische Sicherheit - etwa Schutz vor Gewalt - als auch wirtschaftliche Sicherheit durch faire Entlohnung und soziale Absicherung.
Darüber hinaus geht es um die Sicherheit, gleichberechtigt am gesellschaftlichen und politischen Leben teilnehmen zu können, ohne Diskriminierung oder Benachteiligung befürchten zu müssen. Diese mehrdimensionale Betrachtung von Frauensicherheit zeigt die Komplexität der Herausforderungen auf, denen sich die SPÖ-Frauenorganisation stellen möchte.
Um eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen und auch jenen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen, die nicht vor Ort sein können, wird die Bundesfrauenkonferenz 2026 live übertragen. Die Übertragung erfolgt sowohl über SPÖ eins, den hauseigenen Medienkanal der Partei, als auch über die Website frauen.spoe.at.
Diese digitale Strategie unterstreicht die moderne Ausrichtung der SPÖ-Frauenorganisation und ihre Bemühungen, zeitgemäße Kommunikationswege zu nutzen. Dadurch können auch Frauen, die aufgrund beruflicher oder familiärer Verpflichtungen nicht persönlich anwesend sein können, an den Diskussionen teilhaben und sich über die Ergebnisse der Konferenz informieren.
Die SPÖ lädt Medienvertreterinnen und -vertreter herzlich zur Berichterstattung über die Bundesfrauenkonferenz ein. Journalistinnen und Journalisten, Fotografinnen und Fotografen sowie technisches Personal von Rundfunk- und Fernsehanstalten können sich bis Donnerstag, 5. März 2026, unter der E-Mail-Adresse [email protected] akkreditieren lassen.
Beim Presse-Check-in vor Ort ist ein gültiger Presseausweis vorzuweisen. Die Organisatoren bitten die Medienvertreter ausdrücklich darum, ihren technischen Bedarf im Voraus bekanntzugeben, um eine optimale Infrastruktur für die Berichterstattung sicherstellen zu können. Diese professionelle Herangehensweise unterstreicht die Bedeutung, die die SPÖ der medialen Begleitung dieser wichtigen Konferenz beimisst.
Bundesfrauenkonferenzen haben in der SPÖ eine lange Tradition und spielen eine wichtige Rolle bei der Meinungsbildung und strategischen Ausrichtung der Partei in frauenpolitischen Fragen. Sie dienen als Forum für den Austausch zwischen der Bundesebene und den regionalen Organisationen und ermöglichen es, auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren.
Die Konferenz 2026 findet in einem gesellschaftlichen Umfeld statt, das von verschiedenen Herausforderungen für die Gleichstellung geprägt ist. Themen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit, Gewaltschutz und politische Partizipation von Frauen stehen weiterhin im Fokus der öffentlichen Debatte.
Mit der Wahl des Mottos "Mit Sicherheit für die Frauen" signalisiert die SPÖ-Frauenorganisation ihre Entschlossenheit, diese Themen anzugehen und konkrete Lösungsansätze zu entwickeln. Die Ergebnisse der Konferenz werden voraussichtlich in die programmatischen Grundlagen der Partei einfließen und die frauenpolitische Agenda für die kommenden Jahre prägen.
Von der Bundesfrauenkonferenz 2026 werden wichtige Impulse für die weitere Arbeit der SPÖ-Frauenorganisation erwartet. Die Diskussionen und Beschlüsse der Delegierten sollen nicht nur die interne Ausrichtung der Organisation stärken, sondern auch nach außen wirken und gesellschaftliche Debatten anstoßen.
Besonderes Augenmerk wird dabei auf die praktische Umsetzbarkeit der gefassten Beschlüsse gelegt. Die SPÖ-Frauenorganisation möchte nicht nur theoretische Positionen erarbeiten, sondern konkrete Maßnahmen und Initiativen entwickeln, die das Leben von Frauen in Österreich tatsächlich verbessern können.
Die Bundesfrauenkonferenz 2026 verspricht somit eine wichtige Veranstaltung zu werden, die sowohl für die interne Entwicklung der SPÖ als auch für die österreichische Frauenpolitik insgesamt von Bedeutung sein wird. Die Ergebnisse und Beschlüsse werden zeigen, welche Schwerpunkte die Sozialdemokratie in der Gleichstellungspolitik der kommenden Jahre setzen möchte.