Während die österreichischen Haushalte weiterhin unter hohen Energiepreisen ächzen, präsentiert die SPÖ eine ungewöhnliche Lösungsstrategie: Frieden als Preisbremse. SPÖ-Klubvizechefin Julia Herr machte am heutigen Donnerstag im Nationalrat deutlich, dass ihrer Ansicht nach militärische Konflikte die Hauptursache für explodierende Energiekosten sind. "Das effektivste Mittel gegen hohe Preise ist Frieden", so ihre zentrale Botschaft an die Abgeordneten.
Während die österreichischen Haushalte weiterhin unter hohen Energiepreisen ächzen, präsentierte SPÖ-Klubvizechefin Julia Herr im Nationalrat Frieden als einen Weg, die Preise zu stabilisieren. "Krieg bedeutet menschliches Leid, unterbrochene Lieferketten und explodierende Kosten. Frieden bedeutet Sicherheit, intakte Lieferketten und stabile Preise. Das effektivste Mittel gegen hohe Preise ist Frieden.", sagte Herr.
Herr übte in ihrer Rede scharfe Kritik an der FPÖ und deren internationalen Kontakten: "Trump, Putin, Orban – wer wie die FPÖ solche Freunde hat, ist kein Patriot!", so ihre Aussage.
Als konkreten Lösungsvorschlag nannte Herr die SPÖ-Spritpreisbremse. Sie betonte, es dürfe "keine Krisengewinner mehr geben. Während viele Menschen belastet sind, dürfen Konzerne keine Übergewinne abschöpfen." Die SPÖ setzt dabei auf die Begrenzung der Gewinnmargen bei Raffinerien und Tankstellen sowie auf die Rückverteilung staatlicher Mehreinnahmen.
Herr verurteilte die aktuelle Eskalation im Iran als völkerrechtswidrig und forderte ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen: "Wir verurteilen die Machenschaften des Mullah-Regimes. Die iranische Zivilbevölkerung hat sich eine demokratische Regierung verdient. Bomben werfen alleine, ohne Plan für den Tag danach, schafft jedoch mit Sicherheit keinen Frieden und schon gar keine Demokratie", so Herr.
Zugleich sprach sich Herr für einen beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien aus: "Heimische und erneuerbare Energien machen uns unabhängiger von Krisen, senken langfristig die Energiepreise und schützen das Klima. Daher werden wir den Ausbau der Erneuerbaren beschleunigen."