Nach Jahren milder Winter haben die Österreicherinnen und Österreicher in der Saison 2025/26 endlich wieder einen Winter erlebt, der diesem Namen alle Ehre macht. Eine aktuelle Umfrage der Allianz ...
Nach Jahren milder Winter haben die Österreicherinnen und Österreicher in der Saison 2025/26 endlich wieder einen Winter erlebt, der diesem Namen alle Ehre macht. Eine aktuelle Umfrage der Allianz Österreich unter 1.060 Personen zeigt: 39 Prozent empfanden den vergangenen Winter als einen, der sich wieder "wie früher" anfühlte. Insgesamt berichteten 80 % der Befragten von positiven Wintererlebnissen.
34 Prozent der Befragten freuten sich besonders über den vielen Schnee und die damit verbundene Winterstimmung. Weiße Weihnachten erlebten 35 Prozent als Highlight der Saison. Besonders bei den 14- bis 19-Jährigen sowie in der Steiermark und in Kärnten zählte der Schnee an den Feiertagen zu den schönsten Erinnerungen an den Winter (jeweils rund 50 %). Für 19 % der Befragten zählten Winterausflüge und Wintersporterlebnisse zu den herausragendsten Momenten der letzten Monate.
45 % der Befragten litten unter den wenigen Sonnenstunden; besonders betroffen waren Wien (55 %), Niederösterreich (52 %) sowie Oberösterreich (50 %).
33 % der Befragten berichteten, dass rutschige Gehwege und Straßen Probleme bereitet hätten. Überdurchschnittlich betroffen waren Wien (45 %), Niederösterreich (37 %) und Oberösterreich (36 %).
18 % der Befragten gaben an, unter mentaler Belastung oder depressiven Verstimmungen gelitten zu haben. Besonders ausgeprägt war dies in Städten und im Westen des Landes; in Wien war rund ein Viertel betroffen, in Vorarlberg 27 %. Auch in Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg gab etwa jeder Fünfte an, emotional unter der Wintersaison gelitten zu haben.
Die Generation Z war überdurchschnittlich häufig von winterbedingten Vorfällen betroffen: 23 % der 14- bis 19-Jährigen berichteten von Alltagsstürzen (gegenüber 16 % Millennials, 9 % Generation X, 7 % Babyboomer). Fahrzeugpannen traten in dieser Gruppe mit 13 % ebenfalls häufiger auf als im Schnitt der anderen Altersgruppen (6,5 %).
20 % mussten infolge eines Sturzes oder Unfalls ärztlich behandelt werden. Bei 18 % war eine Fahrzeugreparatur notwendig, und 16 % berichteten von einer hohen finanziellen Belastung als Folge eines Unfalls oder Schadens. Laut Umfrage waren vor allem Sachschäden an Haus oder Fahrzeugen in vielen Fällen versichert und gedeckt. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse Absicherungslücken bei Stürzen und Unfällen im Alltag oder beim Wintersport.
„Der Winter 2025/26 hat vielen Menschen schöne Erlebnisse beschert, zugleich aber auch gezeigt, wie schnell aus winterlichen Bedingungen konkrete Risiken entstehen können – vom Sturz auf vereisten Wegen bis zu Fahrzeugpannen oder Schäden am Eigentum. Besonders bei Unfällen im Alltag oder beim Sport zeigt sich oft erst im Schadensfall, wo Absicherungslücken bestehen. Die Umfrage verdeutlicht, dass mehr als 20 % der Österreicher:innen nicht wissen, ob winterbedingte Schäden oder Unfälle von ihrer Versicherung gedeckt sind. Umso wichtiger ist es daher, den eigenen Versicherungsschutz regelmäßig in einem Beratungsgespräch zu überprüfen und wenn nötig anzupassen“, so René Brandstötter, CSO der Allianz Österreich.
Über die Umfrage
Die bevölkerungsrepräsentative Befragung wurde im Auftrag der Allianz Österreich vom Marktforschungsinstitut Marketagent mittels Online-Befragung durchgeführt. Im Zeitraum vom 25. Februar bis 3. März 2026 wurden 1.060 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren in Österreich befragt. Die Studie ist repräsentativ nach Alter, Geschlecht, Region und Bildung. Mehrfachnennungen waren möglich. Alle Prozentzahlen wurden gerundet.