Am 17. Oktober 2025 wird Wien zum Schauplatz einer bedeutenden Veranstaltung, die sich gegen die aktuelle europäische Migrationspolitik richtet. Der No Border Summit 2025 wird im Cafe International eröffnet und verspricht, ein kraftvolles Zeichen gegen die Abschottung Europas zu setzen. Die Organisa
Am 17. Oktober 2025 wird Wien zum Schauplatz einer bedeutenden Veranstaltung, die sich gegen die aktuelle europäische Migrationspolitik richtet. Der No Border Summit 2025 wird im Cafe International eröffnet und verspricht, ein kraftvolles Zeichen gegen die Abschottung Europas zu setzen. Die Organisatoren wollen die Stimmen derjenigen hörbar machen, die von der als tödlich kritisierten Grenzpolitik betroffen sind.
Vor genau zehn Jahren, im Sommer 2015, erlebte Europa eine beispiellose Welle der Solidarität. Hunderttausende Menschen, die vor Krieg und Verfolgung flohen, fanden ihren Weg nach Europa. Millionen von Europäern hießen sie willkommen, boten Hilfe und Unterstützung an. Dieser „lange Sommer der Migration“ wird oft als ein Moment der Menschlichkeit in der Geschichte Europas bezeichnet.
Doch was ist aus dieser Offenheit geworden? Heute, zehn Jahre später, scheint die europäische Migrationspolitik von Abschottung und Entmenschlichung geprägt zu sein. Die Grenzen Europas werden zunehmend militarisiert, und Institutionen wie das International Centre for Migration Policy Development (ICMPD) spielen eine zentrale Rolle in dieser Entwicklung.
Das ICMPD, mit Sitz in Wien, ist eng mit der österreichischen Politik verflochten. Es hat in der Vergangenheit durch Deals mit autoritären Regimen und umstrittenen „Migrationsmanagement“-Modellen Schlagzeilen gemacht. Diese Modelle stehen oft in der Kritik, Menschenrechte zu verletzen und die Situation von Flüchtlingen zu verschlechtern.
Vom 21. bis 22. Oktober 2025 lädt das ICMPD zur Vienna Migration Conference ins Palais Niederösterreich ein. Diese Konferenz wird von vielen als Symbol der europäischen Abschottungspolitik gesehen.
Als Antwort auf die Vienna Migration Conference organisieren Aktivisten den No Border Summit 2025. Vom 17. bis 21. Oktober finden in Wien Workshops, Diskussionen, Lesungen, Musik und gemeinsame Aktionen statt. Ziel ist es, solidarische Alternativen zur „Festung Europa“ zu entwickeln und die Stimmen der Betroffenen zu verstärken.
Am 21. Oktober ist eine Demonstration gegen die Vienna Migration Conference geplant. Der Protestzug beginnt um 17 Uhr an der Freyung und endet am Minoritenplatz. Die Organisatoren rufen zur Teilnahme auf, um ein starkes Zeichen gegen die aktuelle Migrationspolitik zu setzen.
Bei der Pressekonferenz des No Border Summit am 17. Oktober werden mehrere Sprecher ihre Perspektiven teilen:
Diese Sprecher werden ihre Erfahrungen und Ansichten teilen, um ein besseres Verständnis für die komplexe Situation zu schaffen, mit der Migranten und Flüchtlinge konfrontiert sind.
Die europäische Migrationspolitik hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Während der „lange Sommer der Migration“ von Offenheit geprägt war, hat sich die Stimmung in vielen Ländern gewandelt. Abschottung und die Sicherung der Außengrenzen stehen nun im Vordergrund. Diese Politik wird oft als Reaktion auf den zunehmenden Druck von rechtspopulistischen Parteien gesehen, die in vielen europäischen Ländern an Einfluss gewonnen haben.
Das ICMPD spielt eine zentrale Rolle in der Gestaltung dieser Politik. Es arbeitet eng mit Regierungen und internationalen Organisationen zusammen, um Migrationsströme zu steuern und zu kontrollieren. Kritiker werfen dem ICMPD vor, Menschenrechte zu missachten und zur Verschärfung der Situation beizutragen.
Die aktuelle Migrationspolitik hat weitreichende Auswirkungen auf die Gesellschaft. Für viele Menschen bedeutet sie eine Verschlechterung der Sicherheitslage und eine Zunahme von Diskriminierung und Rassismus. Gleichzeitig fühlen sich viele Bürger durch die Politik ihrer Regierungen nicht ausreichend repräsentiert.
Der No Border Summit bietet eine Plattform, um diese Themen zu diskutieren und Lösungen zu finden. Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung einen Anstoß für einen Wandel in der Migrationspolitik geben wird.
Die Zukunft der europäischen Migrationspolitik ist ungewiss. Während einige Länder weiterhin auf Abschottung und Grenzkontrollen setzen, gibt es auch Stimmen, die für eine offenere und humanere Politik plädieren. Der No Border Summit 2025 könnte ein wichtiger Schritt in Richtung einer solchen Politik sein.
Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung das Bewusstsein für die Probleme der aktuellen Migrationspolitik schärfen und zu einem Umdenken in der Gesellschaft führen wird. Sie fordern eine Politik, die auf Solidarität und Menschlichkeit basiert und die Rechte von Migranten und Flüchtlingen respektiert.
Der No Border Summit 2025 ist mehr als nur eine Protestveranstaltung. Er ist ein Aufruf zur Solidarität und Menschlichkeit in einer Zeit, in der diese Werte oft vernachlässigt werden. Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung ein starkes Zeichen gegen die aktuelle Migrationspolitik setzt und zu einem Wandel in der Gesellschaft beiträgt.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung besuchen Sie bitte die offizielle Webseite des No Border Summit oder folgen Sie den Veranstaltern auf Instagram.