Am 23. September 2025 sorgten die FPÖ-Generalsekretäre Christian Hafenecker und Michael Schnedlitz mit einer Pressekonferenz für Aufsehen, in der sie ihre Pläne für einen politischen Herbst voller Kontroversen und Herausforderungen präsentierten. Die Hauptziele der FPÖ sind dabei die Anprangerung de
Am 23. September 2025 sorgten die FPÖ-Generalsekretäre Christian Hafenecker und Michael Schnedlitz mit einer Pressekonferenz für Aufsehen, in der sie ihre Pläne für einen politischen Herbst voller Kontroversen und Herausforderungen präsentierten. Die Hauptziele der FPÖ sind dabei die Anprangerung der aktuellen Regierungskoalition, die sie als "Verlierer-Ampel" bezeichnen, und die Vorstellung ihrer eigenen politischen Initiativen.
Hafenecker kritisierte die dünne Tagesordnung der bevorstehenden Nationalratssitzung scharf. Er warf der Regierung vor, mehr Interesse an internationalen Reisen als an den Problemen der österreichischen Bevölkerung zu haben. Dies sei ein Zeichen dafür, dass die Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS die Prioritäten falsch setze.
Ein zentrales Thema der Pressekonferenz war der Fall Pilnacek, der als mysteriös und von politischer Einflussnahme geprägt beschrieben wurde. Die FPÖ plant, einen Untersuchungsausschuss einzusetzen, um die Umstände des Todes des ehemaligen Justiz-Sektionschefs aufzuklären. Fragen zu Beweismittelmanipulationen und möglichen Interventionen aus hohen Regierungskreisen stehen im Raum.
Die geplante Novelle des Waffengesetzes wurde von Hafenecker als "Angriff auf gesetzestreue Bürger" bezeichnet. Er argumentierte, dass die Novelle nicht zur Verhinderung von Verbrechen beitrage, sondern lediglich die Bürokratie erhöhe. Die FPÖ fordert stattdessen eine verstärkte Bekämpfung des illegalen Waffenbesitzes.
Hafenecker warnte vor einer möglichen Zunahme illegaler Waffen aus Krisengebieten wie der Ukraine, die in den nächsten Jahren nach Österreich gelangen könnten.
Die FPÖ unterstützt die Volksbegehren „Nein zur ORF-Haushaltsabgabe“ und „Kein NATO-Beitritt“. Sie fordert die Abschaffung der ORF-Gebühren und kritisiert die vermeintliche politische Einflussnahme im ORF.
Bezüglich der NATO bekräftigte Hafenecker die Neutralität Österreichs und sprach sich gegen eine Beteiligung an militärischen Bündnissen aus.
Michael Schnedlitz beschrieb die Regierungskoalition als gescheitert und warf ihr vor, das Vertrauen der Bevölkerung verspielt zu haben. Er führte die sinkenden Umfragewerte der Koalition und die steigende Unterstützung für die FPÖ als Beweis für die Unzufriedenheit der Bürger an.
Die FPÖ plant, Anträge im Parlament einzubringen, die unter anderem eine vollständige Pensionserhöhung und die Streichung der Umsatzsteuer auf Energie beinhalten. Sie kritisieren die Regierung für ihre Sparmaßnahmen bei der Bevölkerung, während das politische System weiterhin finanziert werde.
Ein weiterer Kritikpunkt der FPÖ ist der sogenannte "NGO-Sumpf". Die Partei wirft der Regierung vor, mit der neuen Sozialhilfe weitere finanzielle Mittel in intransparente Kanäle zu lenken. Schnedlitz kündigte einen kleinen Untersuchungsausschuss an, um die Finanzströme an NGOs zu durchleuchten.
Die FPÖ sieht sich als einzige Partei, die die Interessen der Bevölkerung in den Vordergrund stellt. Mit dem angekündigten "heißen politischen Herbst" will sie die Regierung unter Druck setzen und sich als starke Opposition positionieren. Ob die FPÖ ihre Ziele erreichen kann, bleibt abzuwarten, doch die kommenden Monate versprechen spannende politische Entwicklungen in Österreich.