Die Luft brennt in Wien, denn der Wiener Klimarat tritt zu seiner 10. Sitzung zusammen und das ist kein gewöhnliches Treffen! Die Stadt kämpft mit allen Mitteln gegen die drohende Klimakatastrophe und hat mit dem Klimarat ein mächtiges Ass im Ärmel. Doch was steckt wirklich hinter diesem geheimnisvo
Die Luft brennt in Wien, denn der Wiener Klimarat tritt zu seiner 10. Sitzung zusammen und das ist kein gewöhnliches Treffen! Die Stadt kämpft mit allen Mitteln gegen die drohende Klimakatastrophe und hat mit dem Klimarat ein mächtiges Ass im Ärmel. Doch was steckt wirklich hinter diesem geheimnisvollen Gremium, das die Zukunft Wiens maßgeblich beeinflusst?
Vor fünf Jahren begann alles mit einer kühnen Idee: Ein Klimarat, der nicht nur berät, sondern auch die großen klimapolitischen Entscheidungen Wiens maßgeblich beeinflusst. Der Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky macht keinen Hehl daraus, dass für den Schutz der Lebensqualität drastische Maßnahmen nötig sind. Doch keine Sorge, die Wiener sollen diese Last nicht alleine tragen. Die Politik ist gefragt, die Balance zwischen notwendigen Klimaschutzmaßnahmen und den Bedürfnissen der Bevölkerung zu finden.
Der Klimarat ist in drei Boards gegliedert: das „Sounding Board Stadt Wien“, das „Sounding Board Gesellschaft“ und das „Advisory Board Wissenschaft“ (ABW). Diese Struktur ermöglicht eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Besonders das ABW, unter der Leitung von Dragana Damjanovic, spielt eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Klimamaßnahmen.
Der Wiener Klimarat hat bereits beachtliche Erfolge vorzuweisen. Er war entscheidend beteiligt an der Erstellung des Wiener Klimafahrplans, der Wien den Weg in eine grüne Zukunft weist. Auch das erste Klimagesetz auf Landesebene trägt die Handschrift des Klimarats. Zudem hat das Gremium die Strategie „Raus aus Gas“ entwickelt, die die Zukunft der Gebäudewärme ohne fossile Brennstoffe sichert.
Die Jubiläumssitzung des Klimarats verspricht, wegweisend zu werden. Themen wie die zweite Phase des „Raus aus Gas“-Programms, Kreislaufwirtschaft und neue Klima-Allianzen stehen im Fokus. Diese Allianzen sollen den Austausch zwischen der Stadt und Unternehmen fördern, um das große Ziel der Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen.
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