In einer Zeit, in der die Energiekosten in die Höhe schießen und die finanzielle Belastung für viele Familien und Unternehmen in Niederösterreich unerträglich wird, schlagen die Grünen im NÖ Landtag Alarm. Am 15. Oktober 2025 veröffentlichte die Landessprecherin Helga Krismer eine Pressemitteilung,
In einer Zeit, in der die Energiekosten in die Höhe schießen und die finanzielle Belastung für viele Familien und Unternehmen in Niederösterreich unerträglich wird, schlagen die Grünen im NÖ Landtag Alarm. Am 15. Oktober 2025 veröffentlichte die Landessprecherin Helga Krismer eine Pressemitteilung, die den Finger in die Wunde legt: „Leistbare Energie darf kein Privileg sein!“
„Alles ist Energie!“, beginnt Krismer ihre eindringliche Botschaft. Und tatsächlich, wenn die Energiepreise steigen, wirken sie sich auf alle Lebensbereiche aus – von der Produktion von Brot bis hin zu Möbeln. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind enorm. Besonders betroffen sind die produzierende Wirtschaft und Menschen mit geringem Einkommen, die unter den hohen Energiekosten leiden.
Die aktuelle Lage in Niederösterreich verdeutlicht die Dringlichkeit der Situation. Die Energiepreise sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, was nicht nur die Haushalte, sondern auch die Betriebe stark belastet. Die Frage, die sich viele stellen, ist: Wie lange kann das noch so weitergehen?
Niederösterreich ist nicht allein mit diesem Problem. Auch andere Bundesländer kämpfen mit steigenden Energiekosten. Doch die Unterschiede sind gravierend. Während beispielsweise in Wien durch gezielte Subventionen und Förderprogramme die Kosten für erneuerbare Energien gesenkt werden konnten, hinkt Niederösterreich in dieser Hinsicht hinterher.
Ein Vergleich mit der Steiermark zeigt, dass dort bereits vor Jahren ein Netzausbaufonds eingerichtet wurde, um die Infrastruktur für erneuerbare Energien zu verbessern. Dies hat nicht nur zu einer Stabilisierung der Energiepreise geführt, sondern auch zu einer höheren Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber erneuerbaren Energien.
Helga Krismer und die Grünen haben einen klaren Plan, um die Energiekrise in Niederösterreich zu bekämpfen. „Rasches Handeln in drei Bereichen entlastet nachhaltig“, so Krismer. Der 3-Punkte-Plan umfasst:
Diese Maßnahmen sollen nicht nur kurzfristige Entlastungen bringen, sondern auch langfristige Lösungen bieten. Die Grünen fordern, dass die Gewinne der Landesenergieversorger wie der EVN nicht länger zur Stopfung des Landesbudgets verwendet werden, sondern zur Entlastung der Bürger.
Die EVN, als einer der größten Energieversorger in Niederösterreich, steht im Zentrum der Kritik. Die Grünen werfen dem Unternehmen vor, Übergewinne zu erzielen, während Familien und Betriebe kämpfen. Diese Gewinne sollten laut Krismer zur Entlastung der Menschen eingesetzt werden.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass die EVN in den letzten Jahren stetig steigende Gewinne verzeichnete. Dies liegt unter anderem an den hohen Energiepreisen, die auf die Verbraucher abgewälzt wurden. Die Forderung der Grünen, diese Gewinne zur Entlastung der Bürger zu nutzen, trifft bei vielen auf Zustimmung.
Die Energiekrise ist nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein politisches Problem. Die Grünen kritisieren die schwarz-blaue Landesregierung scharf. „Das Zaudern und Nicht-Entscheiden der Bundesregierung ist Gift in der aktuellen Gesamtlage“, so Krismer. Sie fordert endlich Entscheidungen bei den Energiegesetzen.
Historisch gesehen gab es immer wieder Konflikte zwischen den verschiedenen politischen Lagern in Österreich, wenn es um Energiefragen ging. Während die Grünen auf erneuerbare Energien setzen, halten andere Parteien an traditionellen Energiequellen fest. Diese politischen Differenzen erschweren eine einheitliche und effektive Energiepolitik.
Für die Bürger in Niederösterreich sind die steigenden Energiekosten eine enorme Belastung. Viele Familien müssen sich entscheiden, ob sie ihr Geld für Heizung oder Lebensmittel ausgeben. Die wirtschaftliche Unsicherheit wächst, und die Angst vor der Zukunft ist allgegenwärtig.
Ein fiktiver Energieexperte kommentiert die Situation: „Ohne rasche Maßnahmen werden wir in den kommenden Jahren eine drastische Zunahme der Energiearmut erleben. Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen wären verheerend.“
Wie könnte die Zukunft der Energieversorgung in Niederösterreich aussehen? Die Grünen setzen auf erneuerbare Energien und einen schnellen Ausbau der Netze. Langfristig könnte dies zu einer Stabilisierung der Energiepreise führen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Schaffung eines Netzausbaufonds für ganz Österreich. Dies würde nicht nur die Infrastruktur verbessern, sondern auch die Last des Ausbaus der erneuerbaren Energien gerechter verteilen.
Am 15. Oktober 2025 wird diese Diskussion im NÖ Landtag weitergeführt. Die Grünen werden ihren 3-Punkte-Plan vorstellen und hoffen auf Unterstützung aus anderen politischen Lagern. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um die Energiekrise in Niederösterreich zu bewältigen.
Die Energiekrise in Niederösterreich zeigt, wie wichtig eine nachhaltige und faire Energiepolitik ist. Die Forderungen der Grünen nach leistbarer Energie sind nicht nur gerechtfertigt, sondern auch dringend notwendig. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die politischen Entscheidungsträger bereit sind, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Energieversorgung für alle Bürger zu sichern.
Weitere Informationen finden Sie auf der Pressemitteilung der Grünen.