Österreichs Bundesheer feiert einen Erfolg bei den Paralympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Das Heeressport-Duo Johannes Aigner und Nico Haberl gewann mehrere Medaillen für Österreich.
Vom 6. bis 15. März 2026 war das Bundesheer bei den Paralympischen Winterspielen in den italienischen Städten Mailand und Cortina d’Ampezzo mit seinen Heeressportlern vertreten und erzielte dabei herausragende Ergebnisse. Besonders erfolgreich zeigte sich das Heeressport-Duo Korporal Johannes Aigner mit seinem Guide Gefreiter Nico Haberl: Das Duo holte dreimal Gold und einmal Bronze für Österreich. Insgesamt nahmen fünf Athleten des Bundesheeres an den Paralympischen Winterspielen teil.
Korporal Johannes Aigner und sein Guide Gefreiter Nico Haberl erzielten drei Goldmedaillen in der Abfahrt, im Super-G und im Riesentorlauf sowie eine Bronzemedaille in der Alpinen Kombination.
Neben dem Duo Aigner/Haberl waren drei weitere Bundesheer-Athleten bei den Paralympics vertreten: Oliver Dreier und Gefreiter Rene Eckhart im Para-Snowboard sowie Korporal Nico Pajantschitsch im Para-Ski-Alpin. Insgesamt umfasste das österreichische Team 19 Athletinnen und Athleten, fünf davon sind Leistungssportler des Bundesheeres.
Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass der Ursprung der Paralympischen Bewegung eng mit dem Militär verknüpft ist: Ludwig Guttmann, ein deutscher Neurologe und Gründer der heutigen Paralympischen Spiele, organisierte 1948 in England erste sportliche Wettbewerbe für Kriegsversehrte im Rahmen seiner Arbeit in einem Militär-Rehabilitationszentrum. Diese gelten als Vorläufer der Paralympics und entstanden aus der Idee heraus, verletzten Soldaten durch sportliche Betätigung Mut, Rehabilitation und Perspektiven zu geben.