Ab 2. Jänner ermittelt die beliebte Krimikommissarin wieder in ORF 2 – sieben neue Episoden mit brisanten Fällen
Katharina Böhm kehrt als Vera Lanz zurück: Ab Jänner 2026 zeigt der ORF sieben neue Folgen der erfolgreichen Krimireihe, darunter die 100. Episode.
Für Fans der erfolgreichen ORF/ZDF-Krimireihe "Die Chefin" beginnt das neue Jahr mit einer besonderen Nachricht: Ab Freitag, dem 2. Jänner 2026, übernimmt Hauptkommissarin Vera Lanz wieder das Kommando im Münchner Morddezernat. Wöchentlich um 20.15 Uhr werden in ORF 2 und auf ORF ON sieben brandneue Episoden ausgestrahlt – und mittendrin wartet ein bemerkenswertes Jubiläum auf das Publikum.
Am 16. Jänner 2026 ist es soweit: Mit der Episode "Schattenkrieger" ermittelt Katharina Böhm bereits zum 100. Mal in ihrer Paraderolle als Leiterin der Münchner Mordkommission. Ein Jubiläum, das die langjährige Erfolgsgeschichte der Reihe eindrucksvoll unterstreicht und die Schauspielerin in den exklusiven Kreis jener Krimiermittlerinnen befördert, die über Jahrzehnte hinweg ein Millionenpublikum fesseln konnten.
Seit dem Start der Reihe hat sich Katharina Böhm als Vera Lanz in die Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer gespielt. Ihr Ermittlungsstil – konsequent, aber fair, mit einem untrüglichen Gespür für menschliche Abgründe – hat die Figur zu einer der beliebtesten Kommissarinnen im deutschsprachigen Fernsehen gemacht.
Auch in der neuen Staffel steht Vera Lanz nicht alleine da. An ihrer Seite arbeiten wie gewohnt Kriminalhauptkommissar Paul Böhmer, gespielt von Jürgen Tonkel, sowie Kriminalkommissar Korbinian Kirchner, dargestellt von Jonathan Hutter. Das eingespielte Trio ergänzt sich perfekt: Während Lanz die strategische Führung übernimmt, bringen ihre Kollegen unterschiedliche Perspektiven und Ermittlungsansätze ein.
Diese Teamdynamik ist seit Jahren ein Erfolgsrezept der Reihe. Die Chemie zwischen den Darstellenden überträgt sich auf den Bildschirm und sorgt dafür, dass selbst komplexe Fälle für das Publikum nachvollziehbar und spannend bleiben.
Die neue Staffel verspricht ein breites Spektrum an Kriminalfällen, die gesellschaftliche Themen aufgreifen und dabei stets spannende Unterhaltung bieten. Die Bandbreite reicht von mysteriösen Todesfällen über politische Intrigen bis hin zu internationalem Spionage-Verdacht.
Die Staffel beginnt mit einem Fall, der Vera Lanz vor besondere Herausforderungen stellt. Ein mutmaßlicher Kindesentführer wird kurz vor seiner Festnahme in seiner Wohnung erschossen aufgefunden. Der Mann soll den neunjährigen Sohn des einflussreichen Unternehmers Konstantin von Murrer entführt haben, gespielt von Philipp Moog.
Obwohl alle Anzeichen auf Mord hindeuten, stuft die Staatsanwaltschaft den Tod überraschend als Suizid ein. Eine Einschätzung, die Vera Lanz skeptisch stimmt. Während sich die offiziellen Ermittlungen auf die Suche nach dem vermissten Jungen konzentrieren, verfolgt die Hauptkommissarin ihre eigene Spur – doch wem kann sie in diesem heiklen Fall überhaupt noch trauen?
Am 9. Jänner wird die Leiche des Klimaaktivisten Jonas Hoffmann in einem Wald nahe München entdeckt. Der junge Mann, dargestellt von Nikolaj Maximilian Klinger, wurde erschlagen – doch sein Körper weist auch ältere Verletzungen auf. Offenbar wurde er bereits vor seinem Tod heftig verprügelt.
Die Ermittlungen führen das Team in zwei Richtungen: Einerseits in die Welt eines mächtigen Konzerns, dessen Vorsitzender Gernot Falkenbach (Marcus Grüsser) in der Nähe des Tatorts wohnt und über den das Opfer recherchiert hatte. Andererseits offenbaren sich auch innerhalb der Umweltschutz-Gruppe des Toten erhebliche Spannungen.
Die Jubiläumsepisode am 16. Jänner wartet mit einem besonders brisanten Fall auf. Der russische Dissident Lew Maganow wird ein Jahr nach seiner Flucht aus Russland erschossen. Er hinterlässt eine schwangere Ehefrau, die gemeinsam mit ihm über die Türkei in den Westen fliehen konnte.
Vera Lanz verdächtigt sofort den russischen Geheimdienst und ordnet eine umfassende Überprüfung aller Kontakte des Ehepaares an. Hasserfüllte Online-Kommentare, Drohungen und die letzte Arbeitsstätte des Opfers werden unter die Lupe genommen. Auch die von Doris Schretzmayer gespielte Flüchtlingshelferin Sabine Hübner gerät ins Visier der Mordkommission.
Am 23. Jänner steht ein tragischer Fall im Mittelpunkt: Der 16-jährige Adil Assam, gespielt von Mochles Nassery, wird unweit der elterlichen Wohnung tot aufgefunden. Der Jugendliche ist an einem Stich in die Hauptschlagader verblutet.
Die Ermittlungen fördern Überraschendes zutage: Der bisher unbescholtene Bursche hatte am Vorabend nach einem Streit ein Tabakgeschäft überfallen. Offenbar brauchte er dringend Geld. Merkwürdigerweise hat die Besitzerin des Kiosks die Straftat jedoch nie gemeldet. Während Vera Lanz nach Antworten sucht, ereignet sich ein weiterer Todesfall.
Die Episode vom 30. Jänner führt das Publikum in einen Gerichtssaal. Fast ein Jahr nach dem Mord an Unternehmensberater Marius Troy steht dessen ehemalige Mandantin Karen Ott vor Gericht. Die von Amal Keller gespielte Unternehmerin ist des Totschlags im Affekt angeklagt.
Der Hintergrund: Auf Empfehlung des Ermordeten hatte Ott ihr Firmenimperium vorschnell verkauft, obwohl sie es hätte sanieren können. Sie fühlte sich schlecht beraten und soll Troy gedroht haben. Doch Vera Lanz hat Zweifel an der Schuld der Angeklagten – und beginnt, eigene Nachforschungen anzustellen.
Am 6. Februar steht ein ungewöhnlicher Fall auf dem Programm. Ein orientierungsloser Mann irrt über die Straße, neben ihm brennt ein Auto. Im Wrack wird eine verkohlte Leiche entdeckt: Ingrid Bach, eine ältere Umwelt-Aktivistin mit bewegter Vergangenheit.
Bach hatte wegen Sabotageakten bereits im Gefängnis gesessen und sich später im Altersheim ein Studio eingerichtet, um als Influencerin zu arbeiten. Ihr genervter Nachbar Michael Onduro gerät ebenso in Verdacht wie ihre Tochter Johanna, gespielt von Proschat Madani, die ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter hatte.
Das Staffelfinale am 13. Februar beginnt mit einem missglückten Anschlag auf Staatssekretär Thomas Faber, der eine restriktive Polizeireform befürwortet. Ein Motorradfahrer verübt das Attentat – kurz darauf stürzt ein Mitglied des Biker-Clubs "Black Order" von einem Hochhausdach.
Als die Rechtsmedizin feststellt, dass der Verstorbene bereits vor dem Sturz tot war, wittert Vera Lanz einen Zusammenhang mit dem politischen Anschlag. Doch der Fall entwickelt schnell eine völlig neue, weit brisantere Dimension.
Mit dem Erreichen der 100-Folgen-Marke reiht sich "Die Chefin" in die Liga der langlebigsten und erfolgreichsten Krimireihen im deutschsprachigen Raum ein. Die ORF/ZDF-Koproduktion hat es über die Jahre geschafft, traditionelle Krimiunterhaltung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen zu verbinden.
Die Reihe zeichnet sich durch gut recherchierte Fälle, überzeugende Darstellerleistungen und eine Hauptfigur aus, die weder unfehlbar noch übertrieben kantig gezeichnet ist. Vera Lanz ist eine Ermittlerin, die Fehler macht, aus ihnen lernt und dennoch stets das richtige Gespür für ihre Fälle behält.
Alle Episoden sind neben der linearen Ausstrahlung in ORF 2 auch auf der Streaming-Plattform ORF ON verfügbar. Damit können Zuseherinnen und Zuseher die neuen Fälle von Vera Lanz flexibel und zeitunabhängig genießen.
Für alle, die "Die Chefin" bisher verpasst haben, bietet die neue Staffel einen guten Einstiegspunkt: Die einzelnen Episoden sind in sich abgeschlossen, sodass kein Vorwissen erforderlich ist. Langjährige Fans hingegen dürfen sich auf das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern und die gewohnt hochwertige Krimiunterhaltung freuen.