Staatssekretärin stellt sich Fragen zu Strompreisen und Regierungsarbeit
ÖVP-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner diskutiert am 22. Februar in der ORF-Pressestunde über Energiepreise, Tourismus-Rekorde und Koalitionsarbeit.
Am Sonntag, dem 22. Februar 2026, steht Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie, Start-ups und Tourismus im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, der ÖVP-Fraktion angehörig, im Mittelpunkt der ORF-"Pressestunde". Die Sendung beginnt um 11.05 Uhr in ORF 2 und ist parallel auf ORF ON verfügbar.
Ein zentrales Thema der Sendung werden die aktuellen Entwicklungen bei den Energiepreisen sein. In den vergangenen Wochen haben sich bedeutende Veränderungen bei den Stromtarifen ergeben, die sowohl bei Verbrauchern als auch in der politischen Landschaft für Diskussionen gesorgt haben. Trotz verschiedener Maßnahmen der Regierung ist die Kritik nicht verstummt.
Zehetner wird sich den Fragen stellen müssen, welche konkreten Schritte geplant sind, um für österreichische Haushalte und Unternehmen stabile Energiepreise zu gewährleisten. Besonders relevant ist dabei die Frage nach der Unabhängigkeit vom internationalen Energiemarkt, die seit den geopolitischen Spannungen der letzten Jahre verstärkt in den Fokus gerückt ist.
Der österreichische Tourismus kann sich über Rekordzahlen freuen, doch Staatssekretärin Zehetner betont: "Gute Zahlen sind wichtig, aber sie sind kein Selbstzweck." Diese Aussage deutet auf eine differenzierte Betrachtungsweise hin, die über reine Statistiken hinausgeht.
In der Pressestunde wird es darum gehen, wie aus den aktuellen Tourismus-Rekorden eine langfristige und nachhaltige Wirtschaftssicherheit entwickelt werden kann. Dies ist besonders relevant vor dem Hintergrund der Herausforderungen, denen sich die österreichische Tourismusbranche gegenübersieht – von Klimawandel über Personalmangel bis hin zu veränderten Reisegewohnheiten nach der Pandemie.
Als Staatssekretärin ist Zehetner auch für das Start-up-Ökosystem in Österreich verantwortlich. Dieser Bereich gewinnt zunehmend an Bedeutung für die österreichische Wirtschaft und könnte in der Diskussion eine wichtige Rolle spielen. Österreich bemüht sich, als Standort für innovative Unternehmen attraktiver zu werden und im internationalen Wettbewerb um Talente und Investitionen zu bestehen.
Die Energiewende stellt eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre dar. Zehetner wird erläutern müssen, wie Österreich den Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung beschreiten will, ohne dabei die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu gefährden. Dies beinhaltet Fragen zu erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und der notwendigen Infrastruktur.
Besonders spannend wird die Diskussion über konkrete Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele und deren Finanzierung sein. Die Balance zwischen ökologischen Notwendigkeiten und wirtschaftlichen Realitäten ist ein zentraler Punkt, der die österreichische Politik beschäftigt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Sendung wird die Bewertung der Regierungsarbeit sein. Die aktuelle Koalition wird demnächst ein Jahr alt, was einen geeigneten Zeitpunkt für eine Zwischenbilanz darstellt. Zehetner wird sich zu den Erfolgen und Herausforderungen der Zusammenarbeit äußern müssen.
Interessenskonflikte und harte Diskussionen sind, wie bereits angekündigt, vorprogrammiert. Dies spiegelt die komplexe politische Situation wider, in der sich Österreich derzeit befindet. Die verschiedenen Ressorts und Parteien müssen oft unterschiedliche Interessenslagen unter einen Hut bringen.
Die österreichische Wirtschaft steht vor verschiedenen Herausforderungen: von der Digitalisierung über den demografischen Wandel bis hin zu internationalen Handelsbeziehungen. Zehetner wird erklären müssen, wie das Ministerium diese Herausforderungen angeht und welche Prioritäten gesetzt werden.
Besonders relevant sind dabei Fragen zur Standortsicherung und zur Attraktivität Österreichs für internationale Investoren. Die Staatssekretärin wird darlegen müssen, welche Maßnahmen ergriffen werden, um Österreich als Wirtschaftsstandort zu stärken.
Die kritischen Fragen werden von Doris Helmberger-Fleckl von "Die Furche" und Kaspar Fink vom ORF gestellt. Beide sind erfahrene Journalisten, die für ihre fundierten und kritischen Nachfragen bekannt sind. Dies verspricht eine intensive und aufschlussreiche Diskussion.
Die "Pressestunde" des ORF ist ein etabliertes Format, das Politikern die Möglichkeit bietet, ihre Positionen ausführlich darzulegen, aber auch kritischen Nachfragen standzuhalten. Für Zuschauer bietet die Sendung eine wertvolle Gelegenheit, sich über aktuelle politische Entwicklungen zu informieren.
Die Sendung mit Elisabeth Zehetner kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt. Die Energiekrise, die wirtschaftlichen Herausforderungen nach der Pandemie und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik machen eine transparente Kommunikation der Regierungspläne unerlässlich.
Für österreichische Bürger und Unternehmen sind die Themen, die in der Pressestunde behandelt werden, von unmittelbarer Relevanz. Die Entwicklung der Energiepreise betrifft jeden Haushalt, während die Tourismuspolitik für eine der wichtigsten Branchen des Landes von Bedeutung ist.
Die ORF-"Pressestunde" mit Elisabeth Zehetner verspricht somit eine informative und möglicherweise kontroverse Diskussion über zentrale Bereiche der österreichischen Politik. Die Sendung ist am 22. Februar 2026 um 11.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON zu sehen.