Am 9. Dezember 2025 zieht Niederösterreich eine erfreuliche Bilanz über die jüngste Impfbustour. Zwei Wochen lang tourte der mobile Impfbus durch die fünf Gesundheitsregionen des Landes und machte in dreizehn größeren Städten halt. Gesundheitslandesrätin Eva Prischl zeigt sich begeistert über den Zu
Am 9. Dezember 2025 zieht Niederösterreich eine erfreuliche Bilanz über die jüngste Impfbustour. Zwei Wochen lang tourte der mobile Impfbus durch die fünf Gesundheitsregionen des Landes und machte in dreizehn größeren Städten halt. Gesundheitslandesrätin Eva Prischl zeigt sich begeistert über den Zuspruch: 'Das Impfinteresse war beachtlich. Im Vergleich zum letzten Jahr nutzten sogar über ein Viertel mehr Menschen das niederschwellige Impfangebot.'
Die Möglichkeit, sich ohne Voranmeldung gegen Grippe, Humane Papillomaviren (HPV) und Masern-Mumps-Röteln (MMR) impfen zu lassen, wurde von 3.356 Personen genutzt. Rund 75 Prozent entschieden sich für die Grippeimpfung, mehr als 20 Prozent für HPV und etwa vier Prozent für die MMR-Impfung. Zusätzlich wurden 400 neue Impfpässe ausgestellt.
Der Begriff 'niederschwellig' bezieht sich auf Angebote, die ohne große Hürden oder Vorbedingungen genutzt werden können. In diesem Fall bedeutet es, dass die Impfungen ohne vorherige Anmeldung und in direkter Nähe der Wohnorte der Menschen angeboten wurden, was den Zugang erheblich erleichtert.
Impfungen haben eine lange Geschichte als effektive Maßnahme zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. In Österreich begann die systematische Impfkampagne im 20. Jahrhundert, wobei sich das Angebot stetig erweiterte. Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz zeigt sich Österreich in den letzten Jahren besonders innovativ mit mobilen Impfeinheiten, um die Impfquote zu erhöhen.
Während in Deutschland feste Impfzentren dominieren, setzt die Schweiz auf eine Mischung aus festen Einrichtungen und mobilen Angeboten. Niederösterreichs Ansatz, mit dem Impfbus direkt zu den Menschen zu kommen, zeigt, dass Flexibilität und Zugänglichkeit entscheidend für den Erfolg solcher Kampagnen sind.
Die Impfbustour hat nicht nur die Impfquote erhöht, sondern auch das Bewusstsein für die Bedeutung von Impfungen gestärkt. Ein Beispiel ist die Grippeimpfung, die nicht nur den Einzelnen schützt, sondern auch die Ausbreitung der Krankheit verhindert. So können Arbeitsausfälle und Belastungen im Gesundheitssystem reduziert werden. Die HPV-Impfung ist besonders wichtig zur Prävention bestimmter Krebsarten, während die MMR-Impfung weiterhin eine Schlüsselrolle bei der Verhinderung von Ausbrüchen spielt.
Die Statistiken der Impfbustour sprechen für sich: 3.356 geimpfte Personen, 75 Prozent Grippeimpfungen, 20 Prozent HPV und 4 Prozent MMR. Diese Zahlen verdeutlichen das steigende Interesse und die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber Impfungen. Die Einführung von mobilen Impfeinheiten könnte auch in anderen Bundesländern als Modell dienen.
Die positive Resonanz auf die Impfbustour unterstreicht die Bedeutung solcher Initiativen für die öffentliche Gesundheit. In Zukunft könnte das Konzept des Impfbusse weiter ausgebaut werden, um auch in ländlichen und schwer zugänglichen Regionen eine hohe Impfquote zu erreichen. Zudem könnten weitere Impfungen in das Programm aufgenommen werden, um den Schutz der Bevölkerung noch weiter zu erhöhen.
Zusammenfassend zeigt die Impfbustour in Niederösterreich, dass niederschwellige Angebote ein effektives Mittel sind, um die Impfbereitschaft zu steigern und damit die Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Die Frage bleibt: Wie können andere Regionen von diesem Erfolg lernen und ähnliche Modelle implementieren?