Am 5. Dezember 2025 wurde in Lugano ein Meilenstein für die europäische KI-Landschaft gesetzt. Marnus Flatz, ein Pionier auf dem Gebiet der polymorphen Künstlichen Intelligenz, wurde mit dem European AI Discovery Award ausgezeichnet. Diese Entscheidung, die von der European AI Watch Association getr
Am 5. Dezember 2025 wurde in Lugano ein Meilenstein für die europäische KI-Landschaft gesetzt. Marnus Flatz, ein Pionier auf dem Gebiet der polymorphen Künstlichen Intelligenz, wurde mit dem European AI Discovery Award ausgezeichnet. Diese Entscheidung, die von der European AI Watch Association getroffen wurde, könnte weitreichende Folgen für die Zukunft der KI in Europa haben.
Das polymorphe Gedächtnis, ein Konzept, das Flatz entwickelt hat, bietet eine dezentrale Alternative zu den riesigen, energieintensiven Cloud-KI-Modellen der großen Tech-Riesen. Während traditionelle KI-Systeme oft auf zentralisierte Strukturen setzen, die eine hohe Abhängigkeit von großen Cloud-Anbietern mit sich bringen, ermöglicht das polymorphe Gedächtnis eine lokale und energieeffiziente KI-Infrastruktur. Dies könnte insbesondere für europäische Unternehmen von Vorteil sein, die nach mehr Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit streben.
Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz hat in den letzten Jahrzehnten immense Fortschritte gemacht. Von den ersten einfachen Algorithmen bis zu den heutigen hochkomplexen Systemen war es ein langer Weg. In den 1950er Jahren begann die Forschung an KI mit der Idee, Maschinen zu entwickeln, die menschenähnliche Intelligenz besitzen. In den 1980er Jahren erlebte die KI-Forschung einen ersten Boom, gefolgt von einem sogenannten „KI-Winter“, in dem die Erwartungen nicht erfüllt wurden. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten, mit der Verfügbarkeit großer Datenmengen und leistungsfähiger Hardware, hat die KI wieder an Fahrt aufgenommen.
Während in den USA und China die Entwicklung von KI stark zentralisiert und von großen Tech-Konzernen dominiert wird, verfolgt Europa einen anderen Ansatz. Länder wie Deutschland und die Schweiz setzen auf dezentrale und nachhaltige Lösungen, die weniger energieintensiv sind. Österreich könnte von diesen Entwicklungen profitieren, indem es sich auf die Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen konzentriert, die von der dezentralen KI-Infrastruktur profitieren können.
Für Bürger und Unternehmen in Österreich könnte die Forschung von Marnus Flatz tiefgreifende Veränderungen mit sich bringen. Kleine und mittelständische Unternehmen könnten in der Lage sein, KI-Systeme zu nutzen, ohne von großen Anbietern abhängig zu sein. Dies würde nicht nur die Kosten senken, sondern auch die Kontrolle über die eigenen Daten verbessern. Ein Beispiel hierfür wäre ein mittelständisches Produktionsunternehmen, das KI nutzt, um seine Produktionsprozesse zu optimieren, ohne dabei auf externe Cloud-Dienste angewiesen zu sein.
Die European AI Watch Association, gegründet 2024, hat es sich zur Aufgabe gemacht, europäische KI-Forschung zu fördern und sichtbar zu machen. Der European AI Discovery Award wird an Projekte vergeben, die in Europa entwickelt wurden und einen langfristigen Einfluss auf die digitale Souveränität Europas haben. Marnus Flatz' Arbeit mit dem polymorphen Gedächtnis wird als ein solcher Meilenstein angesehen, da sie die Abhängigkeit von US-amerikanischen Infrastrukturen verringern könnte.
Die Zukunft der KI in Europa könnte durch die Arbeit von Marnus Flatz entscheidend geprägt werden. Die Entwicklung von dezentralen, energieeffizienten KI-Systemen könnte Europa eine führende Rolle in der globalen KI-Landschaft sichern. Unternehmen könnten in der Lage sein, ihre eigenen KI-Infrastrukturen aufzubauen, die transparent und wiederholbar sind. Dies würde nicht nur die technologische Souveränität Europas stärken, sondern auch neue Möglichkeiten für Innovationen und Wachstum schaffen.
Die Auszeichnung von Marnus Flatz mit dem European AI Discovery Award unterstreicht die Bedeutung seiner Forschung für die Zukunft der KI in Europa. Mit seiner Arbeit könnte er dazu beitragen, dass Europa unabhängiger von den großen Tech-Riesen wird und einen eigenen Weg in der KI-Entwicklung einschlägt. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich diese Entwicklungen auf die europäische Wirtschaft und Gesellschaft auswirken werden. Interessierte Leser können sich auf der Webseite der European AI Watch Association weiter informieren.