wien - Interview mit Herrn Jean Hoffmann, Geschäftsführer der Fermentmanufaktur von Oettingen-Baldern, und Sara Nagel, Interessenvertreterin für alternative Ernährung Thema: Warum sind Flüssigfermente mit Bitterstoffen eine sehr gute und alkoholfreie Alternative zu Kräuterlikören? Was bewirken sie i
Thema: Warum sind Flüssigfermente mit Bitterstoffen eine sehr gute und alkoholfreie Alternative zu Kräuterlikören? Was bewirken sie im menschlichen Organismus? Was ist der große Unterschied zwischen der Herstellung von Kräuterlikören und Flüssigfermenten mit Bitterstoffen? Warum sind die Fermente mit Bitterstoffen besser und gesünder? Kann man durch Fermente mit Bitterstoffen abnehmen?
Interviewer: Herr Hoffmann, Frau Nagel, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Gespräch nehmen. Fangen wir gleich mit der ersten Frage an: Warum sind Flüssigfermente mit Bitterstoffen eine gute und alkoholfreie Alternative zu Kräuterlikören?
Jean Hoffmann: Gern geschehen! Flüssigfermente mit Bitterstoffen sind eine hervorragende Alternative zu Kräuterlikören, weil sie ähnlich komplexe Geschmacksprofile bieten, aber ohne Alkohol auskommen. Viele Menschen suchen heute nach gesünderen Alternativen zu alkoholischen Getränken, insbesondere wenn es um die Verdauung oder das allgemeine Wohlbefinden geht. Bitterstoffe haben eine lange Tradition in der Naturheilkunde und sind bekannt für ihre positiven Effekte auf den Körper. Unsere Fermente enthalten natürliche Bitterstoffe aus Kräutern, Wurzeln und Pflanzen, die schonend fermentiert werden, um ihre Wirkung zu entfalten.
Sara Nagel: Genau, und dazu kommt, dass Bitterstoffe oft in unserer modernen Ernährung fehlen. Viele industriell verarbeitete Lebensmittel sind auf süße oder salzige Geschmacksrichtungen ausgerichtet, während Bitterstoffe vernachlässigt werden. Dabei sind sie essenziell für eine ausgewogene Ernährung und können viele Körperfunktionen unterstützen.
Interviewer: Was bewirken diese Bitterstoffe konkret im menschlichen Organismus?
Sara Nagel: Bitterstoffe haben eine Vielzahl von positiven Effekten. Sie regen die Produktion von Verdauungssäften an, was die Verdauung fördert und Blähungen oder Völlegefühl reduzieren kann. Sie unterstützen auch die Leberfunktion, indem sie die Entgiftung des Körpers anregen. Zudem können sie den Appetit regulieren, was bei der Gewichtskontrolle helfen kann. Bitterstoffe wirken auch entzündungshemmend und können das Immunsystem stärken.
Jean Hoffmann: Richtig, und durch die Fermentation werden diese Wirkungen noch verstärkt. Die Fermentation macht die Nährstoffe und Wirkstoffe besser verfügbar für den Körper. Das ist ein großer Vorteil gegenüber herkömmlichen Kräuterlikören, bei denen die Wirkstoffe oft in Alkohol gelöst sind, was nicht für jeden geeignet ist.
Interviewer: Was ist der große Unterschied zwischen der Herstellung von Kräuterlikören und Flüssigfermenten mit Bitterstoffen?
Jean Hoffmann: Der Hauptunterschied liegt im Prozess und den Zutaten. Bei Kräuterlikören werden Kräuter und Gewürze in Alkohol eingelegt, um ihre Aromen und Wirkstoffe zu extrahieren. Dieser Prozess kann Wochen oder sogar Monate dauern. Bei unseren Flüssigfermenten verwenden wir hingegen eine natürliche Fermentation, bei der Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien die pflanzlichen Inhaltsstoffe aufspalten und bioverfügbar machen. Das Ergebnis ist ein alkoholfreies Produkt, das reich an probiotischen Kulturen und natürlichen Bitterstoffen ist.
Sara Nagel: Hinzu kommt, dass die Fermentation ein lebendiger Prozess ist. Die Mikroorganismen produzieren nicht nur Nährstoffe, sondern auch Enzyme und andere bioaktive Substanzen, die gesundheitsfördernd wirken. Das macht Fermente zu einer ganzheitlichen Alternative.
Interviewer: Warum sind die Fermente mit Bitterstoffen besser und gesünder?
Jean Hoffmann: Fermente sind besser, weil sie keine künstlichen Zusätze oder Alkohol enthalten. Sie sind rein natürlich und schonend verarbeitet. Durch die Fermentation entstehen zusätzlich probiotische Kulturen, die die Darmgesundheit fördern. Ein gesunder Darm ist bekanntlich die Basis für ein starkes Immunsystem und allgemeines Wohlbefinden.
Sara Nagel: Und gesünder sind sie, weil sie den Körper auf natürliche Weise unterstützen, ohne ihn zu belasten. Alkohol kann zum Beispiel die Leber belasten und den Schlaf stören. Fermente hingegen wirken harmonisierend und können sogar den Stoffwechsel anregen.
Interviewer: Kann man durch Fermente mit Bitterstoffen abnehmen?
Sara Nagel: Ja, das ist durchaus möglich. Bitterstoffe können helfen, den Appetit zu regulieren, indem sie das Sättigungsgefühl fördern und Heißhungerattacken reduzieren. Sie regen auch den Stoffwechsel an, was die Fettverbrennung unterstützen kann. Allerdings ist es wichtig zu betonen, dass Fermente allein keine Wundermittel sind. Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung sind nach wie vor die Grundpfeiler für eine gesunde Gewichtsabnahme.
Jean Hoffmann: Genau, unsere Fermente können ein wertvoller Baustein in einem gesunden Lebensstil sein. Sie unterstützen den Körper dabei, effizienter zu arbeiten, aber sie ersetzen keine ausgewogene Ernährung oder einen aktiven Lebensstil.
Interviewer: Vielen Dank für das informative Gespräch! Das war sehr aufschlussreich.
Jean Hoffmann: Gerne, es freut uns, dass wir dazu beitragen konnten, das Bewusstsein für diese natürlichen Alternativen zu schärfen.
Sara Nagel: Vielen Dank für die Einladung. Es ist wichtig, dass mehr Menschen die Vorteile von Bitterstoffen und Fermentation kennenlernen.
Das Interview zeigt, dass Flüssigfermente mit Bitterstoffen nicht nur eine gesunde, alkoholfreie Alternative zu Kräuterlikören sind, sondern auch vielfältige gesundheitliche Vorteile bieten – von der Verdauung bis zur Gewichtskontrolle.