120 Stunden Dauersendung aus Salzburg brachte höchstes Spendenergebnis in der Geschichte der Aktion für Familien in Not
Das Ö3-Weihnachtswunder 2025 erzielte mit 5.562.382 Euro einen neuen Spendenrekord. Gemeinsam mit der Ö3-Wundertüte kamen rund 6 Millionen Euro zusammen.
Es ist vollbracht: Das Ö3-Weihnachtswunder 2025 hat mit einem beeindruckenden Spendenergebnis von 5.562.382 Euro einen neuen Rekord aufgestellt. Am Heiligen Abend um 10.00 Uhr wurde die finale Summe verkündet – nach 120 Stunden Dauersendung aus der gläsernen Wunschhütte am Salzburger Kapitelplatz.
Seit Freitag, dem 19. Dezember, hatten die drei Ö3-Moderatoren Philipp Hansa, Tina Ritschl und Andi Knoll nonstop aus dem gläsernen Studio gesendet. Das Konzept blieb dem bewährten Erfolgsrezept treu: Gegen eine Spende für den Licht ins Dunkel-Soforthilfefonds erfüllten sie die Musikwünsche der Hörerinnen und Hörer.
Der Kapitelplatz in Salzburg bot dabei eine eindrucksvolle Kulisse. Zigtausende Menschen besuchten die Wunschhütte während der fünf Tage und schufen eine ganz besondere Atmosphäre der Solidarität und des Zusammenhalts.
Wenig überraschend für die Weihnachtszeit: "Driving Home for Christmas" von Chris Rea war der meistgewünschte Song des Ö3-Weihnachtswunders 2025. Der Klassiker aus dem Jahr 1986 durfte auch als letzter Wunschhit vor der Verkündung des finalen Spendenergebnisses erklingen.
Die Liste der Gäste, die das Ö3-Weihnachtswunder in Salzburg besuchten, liest sich wie ein Who's who der österreichischen Prominenz. Aus der Politik kamen Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger und Landeshauptfrau Karoline Edtstadler vorbei. Auch WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz und ORF-Generaldirektor Roland Weißmann zeigten ihre Unterstützung.
Aus dem Sportbereich statteten Skisprung-Star Stefan Kraft und ÖSV-Athletin Mirjam Puchner der Wunschhütte einen Besuch ab. DJ Ötzi kam gemeinsam mit seiner Tochter Lisa-Marie Friedle, und Comedian Gernot Kulis sorgte für humorvolle Momente.
Für unvergessliche Live-Musik-Momente sorgten zahlreiche österreichische und internationale Künstlerinnen und Künstler:
Ein besonderes Highlight war das traditionelle "Ö3-Adventsingen". Dieses Jahr gestalteten Julian le Play mit Band, Esther Graf, OSKA und Cesár Sampson zwei Stunden lang ein Programm mit den Lieblings-Weihnachtshits der Ö3-Gemeinde.
Ö3-Senderchef Michael Pauser zeigte sich begeistert vom Engagement der Hörerinnen und Hörer: "Radio kann so viel: Bilder im Kopf entstehen lassen, Geschichten erzählen und Menschen verbinden. Ich bin stolz, dass Ö3 all das vereint – und wir gemeinsam mit dem Ö3-Weihnachtswunder ein Stück dazu beigetragen haben, Familien in Not zu helfen."
Unter dem Motto "Tu was fürs Ö3-Weihnachtswunder" hatte die Ö3-Gemeinde auch heuer wieder kreative Wege gefunden, um zusätzliche Spenden zu sammeln. Alleine, gemeinsam mit Freunden oder Arbeitskolleginnen, in der Nachbarschaft oder im Verein – überall im Land wurden besondere Zeichen des Zusammenhalts gesetzt.
Zusätzlich zum Weihnachtswunder wurde eine erste Zwischenbilanz der Ö3-Wundertüte 2025 präsentiert. Die bereits zum 21. Mal durchgeführte Aktion, bei der alte Handys umweltgerecht entsorgt und damit bargeldlos für Familien in Not gespendet werden kann, hat bisher 430.000 Euro eingebracht.
Zusammen mit dem Weihnachtswunder ergibt sich damit eine Gesamtspendensumme von rund 6 Millionen Euro für Familien in Not in Österreich. Die Ö3-Wundertüte legt seit vielen Jahren die Basis für verlässliche Hilfe und ermöglicht auch Menschen ohne finanziellen Spielraum, einen Beitrag zu leisten.
Die Umsetzung des Ö3-Weihnachtswunders in Salzburg war ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Partner. Der Altstadtverband Salzburg fungierte als Veranstalter, unterstützt von der Gastgeberstadt Salzburg, der Tourismus Salzburg GmbH und dem Salzburger Tourismus Förderungs Fonds.
Der historische Kapitelplatz, direkt unterhalb der Festung Hohensalzburg gelegen, bot dem gläsernen Studio einen eindrucksvollen Rahmen. Die Kombination aus barocker Altstadt-Atmosphäre und moderner Radio-Technik zog Besucherinnen und Besucher aus ganz Österreich an.
Bereits jetzt steht fest, wo das Ö3-Weihnachtswunder im kommenden Jahr stattfinden wird: Die oberösterreichische Stadt Steyr wird 2026 Gastgeberin der beliebten Spendenaktion sein.
"Es ist uns eine große Freude, dass die Erfolgsgeschichte des Ö3-Weihnachtswunders im kommenden Jahr in Steyr weitergeschrieben wird", kündigte Ö3-Senderchef Michael Pauser an. "Jedes Jahr wird 120 Stunden gemeinsam mit der Ö3-Gemeinde ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Auf-Einander-Schauen in Österreich gesetzt – und das 2026 in der wunderschönen Altstadt von Steyr."
Das gesammelte Geld kommt dem Licht ins Dunkel-Soforthilfefonds zugute. Dieser unterstützt Familien in Not in ganz Österreich – schnell, unbürokratisch und dort, wo die Hilfe am dringendsten benötigt wird. Ob unerwartete Krankheit, Jobverlust oder andere Schicksalsschläge: Der Soforthilfefonds springt ein, wenn das reguläre soziale Netz nicht ausreicht.
Die Kombination aus Ö3-Weihnachtswunder und Ö3-Wundertüte hat sich über die Jahre zu einem verlässlichen Spendengaranten entwickelt. Jahr für Jahr zeigt die österreichische Bevölkerung, dass Solidarität und Hilfsbereitschaft keine leeren Worte sind.
Das Ö3-Weihnachtswunder hat sich längst als fixer Bestandteil der vorweihnachtlichen Zeit in Österreich etabliert. Die Grundidee ist dabei stets dieselbe geblieben: Musikwünsche gegen Spenden, moderiert von einem Team, das fünf Tage lang durchhält und dabei Geschichten erzählt, die berühren.
Was als Radio-Experiment begann, ist heute eine Institution. Die jährlich wechselnden Standorte in verschiedenen österreichischen Städten tragen dazu bei, dass das Weihnachtswunder in allen Regionen des Landes präsent ist und lokale Gemeinschaften einbindet.
Mit dem Rekordergebnis von über 5,5 Millionen Euro allein beim Weihnachtswunder und rund 6 Millionen Euro insgesamt zeigt die Ö3-Gemeinde einmal mehr, welche Kraft kollektive Hilfsbereitschaft entfalten kann. In einer Zeit, in der viele Familien mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfen, ist dieses Zeichen der Solidarität besonders wertvoll.
Das Ö3-Weihnachtswunder 2025 ist Geschichte – aber die Hilfe, die durch die Spenden ermöglicht wird, wirkt weit über die Feiertage hinaus. Für viele Familien in Not bedeutet sie den Unterschied zwischen Verzweiflung und einem Neuanfang.